Interview: Torsten Low (Verlag Torsten Low)

Logo des Verlages Torsten LowEinseitige Berichterstattung ist langweilig. Das gilt natürlich auch für Interviews. Deshalb werde ich hin und wieder auch mal einen Verleger zu Wort kommen lassen. Den Anfang macht Torsten Low, dessen gleichnamiger Verlag u.a. die Krieger-Anthologie (ISBN-13: 978-3940036216) herausgebracht hat, in der ich ebenfalls vertreten bin.

HBK: Hallo, Torsten. Vielen Dank, dass du Zeit hierfür gefunden hast. Magst du dich vielleicht kurz vorstellen? Und: Ein Schlückchen Port gefällig? :)
TL: Ich sollte das Verhältnis zwischen meinen Autoren und mir nochmal überdenken. Irgendwie spielt in letzter Zeit jeder auf den Messe-Port an. Das klingt irgendwie nach »Der Verlag, der seine Autoren abhängig und willig macht.«

Ich bin Baujahr 75, wurde also noch im letzten Jahrtausend geboren. Ich hoffe, man sieht mich deswegen nicht als Ewiggestrigen an. Das Schreiben und Geschichtenerzählen gehört zu mir, seit ich denken kann. Meine erste Geschichte schrieb ich mit 5 Jahren – angeblich habe ich sie (wie Napoleon auf- und abschreitend) meiner Schwester diktiert, die sie dann in die alte Schreibmaschine einhämmerte. Ich bin verheiratet, Frau, Kind, Haus mit kleinen Garten, einen Job in der IT-Branche. Ein ganz normaler Mensch halt.

Wenn da nicht der Verlag wäre …

Seit 2005 betreiben wir den Verlag Torsten Low. Anfangs war er als reiner Selbstverlag konzipiert, wobei … konzipiert klingt so hochtrabend. Ich hatte damals vieles nicht – und zu den Dingen, die ich nicht hatte, gehörte ein Verlagskonzept. Aber ich hatte den Willen, was Neues auszuprobieren und viel dazuzulernen.

Die Phase bis 2008 betrachte ich als Lehre. Wir haben damals vieles gemacht, was uns heute vielleicht als Umweg oder vielleicht auch als Zeitverschwendung erscheint. Beispielsweise die Buchbindeshows bei klirrender Kälte im Fantasy-Park Weltentor. Oder allgemein die Idee, den Romanzyklus »Dunkel über Daingistan« als handgebundene Hardcover herauszugeben. Aber ich habe in der Zeit viel übers Bücher machen gelernt. Bin dabei öfters auch gestolpert oder auf die Nase gefallen. Aber vor allem immer wieder aufgestanden und weitergegangen.

September 2007 war dann der erste Scheideweg. Ich saß mit meiner Frau in einer Bar in Tübingen – ich hatte gerade meine erste Lesung hinter mich gebracht – und wir notierten auf Bierdeckeln Geschäftsmodelle für den Verlag. Da befand sich alles mögliche drunter, auch Druckkostenzuschuss-Modelle. Am nächsten Morgen im Auto auf der Heimfahrt ging ich nochmal alle Bierdeckel durch und schmiss kurzerhand die weg, die sich nicht aufgrund echter Leser tragen würden. Ich wollte keinen DKZV aufmachen – es rasiert sich so schlecht, wenn man Spiegel meiden muss.

Bei der ersten Antho-Ausschreibung war es noch schwer. Keine Sau kannte uns, viele Autoren wollten mit uns (noch) nichts zu tun haben, wollten erstmal abwarten, wie lange wir durchhalten. Das hat uns damals tüchtig genervt. Heut weiß ich, dass es mehr Verlage gibt, die gehen, als Verlage, die kommen.
Mittlerweile haben wir unseren Platz in der Szene gefunden, sind angekommen.

HBK: Torsten, dein Verlag gilt ja als so genannter Kleinverlag, trotzdem hast du schon ein ordentliches Programm vorzuweisen. Wie kam es dazu, dass du einen eigenen Verlag gegründet hast?
TL: Zwischen 1999 und 2003 entstanden im Rahmen eines Play-by-Email-Rollenspieles gut 600 Seiten an Kurzgeschichten. Abgabezyklus für die spielinterne Online-Zeitung war alle 2 Wochen – und ich war in der Zeit fast bei jeder Ausgabe irgendwie mit dabei.

Irgendwann fragte eine gute Freundin, ob ich nicht irgendwann mal die komplette Geschichte niederschreiben wollte. Als ich dann eine ganze Weile ein Projekt in Salzgitter hatte und nur am Wochenende zu meiner Frau nach München konnte, schrieb ich den ersten Roman nieder. 2004 war er fertig. Und dann begann ich mich umzuhören, wie man bei einem Verlag unterkommt.

Das war 2004 noch schwerer als heute – heute gibt’s im Internet an jeder Ecke ein Autorenforum, in dem Autoren Tipps geben und Neulinge Fragen stellen. Damals waren diese Foren erst im Entstehen.

Tatsächlich suchte ich mir Hilfe im Büchermeer. Hauptinformationsquelle war ein Pseudo-Autorenratgeber mit seinen Hetzartikeln gegen seriöse Verlage (Ja, ich gebe zu, auch ich habe den ständig kolportierten Mist, man müsse als Anfänger immer was zahlen und das sei auch ganz normal so, mal geglaubt – und ich bin nicht stolz drauf. Aber es stand in einem gedruckten Buch, da musste es doch wahr sein, oder?).

Dieses Buch war auch der Grund, warum ich die Verlagssuche aufgab, noch ehe ich es versucht hatte.

Geld wollte ich für mein Buch auch nicht groß ausgeben, damit fielen BoD (die damals noch 400 Euro verlangten), Dienstleister und DKZV‘s raus.
Am Ende entschied ich mich, 2 Exemplare für den Hausgebrauch zu machen. Eins für die heimische Schrankwand, eins für die gute Freundin. Dann kam der Größenwahnsinn dazu (bei meiner Recherche hatte ich entdeckt, dass, wenn man ein Druckwerk mit ISBN herausgibt, man die Möglichkeit bzw. Pflicht hat, Bibliotheksexemplare abzuliefern. Das gefiel mir: so ein bisschen Unsterblichkeit hat schon was) und wir machten eine Erstauflage von 6 Stück in Handarbeit. Dummerweise fing die Freundin an, nun dafür Werbung zu machen – und plötzlich hatte ich zwar weder einen Verlag, noch ein Konzept, noch eine Vorstellung über den Preis – aber erste Bestellungen.

Nun will man ja nichts falsch machen, wenn man das erste Mal neben seinem normalen Brotjob noch 16,90 Euro einnimmt. Also zum Gewerbeamt gedackelt und einen Verlag gegründet.

Seitdem habe ich sehr viel dazugelernt.

Unter anderen, dass dieser »Ratgeber«, dieser Lobgesang auf Selbstverlag, BoD, Dienstleister und DKZV’s nichts weiter als eine Werbebroschüre eines bekannten Frankfurter Druckkostenzuschussverlages war.

Ich vermute, hätte ich mir und meinem Roman noch Zeit gegönnt, hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß – ich wäre bestimmt bei einem Verlag untergekommen. Es wäre alles nur eine Frage der Zeit und eine Frage der Disziplin gewesen.

Auf der anderen Seite bin ich dankbar, dass ich diesen Weg so gegangen bin. Dadurch, dass wir Dinge unternommen haben, die andere nicht unternommen haben, wir auch mal Sachen ausprobiert haben, vor denen andere Angst hatten oder das Risiko scheuten, haben wir Dinge erlebt, die andere nie erleben werden.
Und das ist etwas, was uns niemand nehmen kann.

Torsten Low: Kettensägenlesung

Torsten Low: Kettensägenlesung

HBK: Mir ist aufgefallen, dass einige der Titel im Programm sehr düster sind oder mehr in den Bereich Dark oder Horror gehen. Gibt es dafür einen Grund?
TL: Nur den einen: Ich grusel mich gerne – aber hab keinen Bock, so was in real zu erleben. Ein Buch oder ein Film ist eine Fahrkarte ins Grauen ohne großes Risiko. Es war absehbar, dass ich einen Teil meines Programmes mit Horror belege.

HBK: Ganz besonders gefallen mir ja die Cover. Ich weiß, dass u.a. Timo Kümmel dafür verantwortlich zeichnet. Aber sag mal, nach welchen Kriterien suchst du ein Cover bzw. den Coverkünstler aus?
TL: Nun, dazu habe ich vor einiger Zeit ein längeres Verlagsgeplauder geschrieben, auf das ich hier einfach verweisen möchte (Verlagsgeplauder: Wie ein Cover entsteht – von der Idee zum fertigen Bucheinband).
Ich denke, das ist sicher auch eine gute Möglichkeit, allgemein auf das Verlagsgeplauder hinzuweisen. Hier berichte ich in sehr unregelmäßigen Abständen aus dem Verlag. [Anm. HBK: Ich habe die Seite auch hier verlinkt, damit ihr nicht jedes Mal nach dem Artikel suche müsst.]

HBK: Und wie ist es mit dir selbst? Schreibst du (noch) oder hast du dafür keine Zeit mehr?
TL: Ich schreibe noch. Aber anders.

Ab und zu schreibe ich mal eine Kurzgeschichte. Oder einen neuen Beitrag für das Verlagsgeplauder. Oder einen Kommentar für ein Autorenforum.

Ansonsten eher Rechnungen und Verträge.
Aber das ist ok so. Ich habe erkannt, dass meine Bestimmung nicht im Schreiben liegt.

Jemand hat mal gesagt: »Wenn du ein Bauer bist, dann muss du nicht selber Milch geben können. Das ist nicht deine Bestimmung. Aber du musst kompetente Kühe haben, die gute Milch geben. Du musst dich darum kümmern, dass es deinen Kühen gut geht und ihnen nichts fehlt – dann klappt es auch mit der Milch.«
Ich habe festgestellt, dass ich viele Autoren in meinem Verlag habe, die besser schreiben als ich. Und ich meine zu wissen, dass ich besser Bücher produzieren und vermarkten kann als sie. Ich muss mich nur darum kümmern, dass es meinen Autoren und Herausgeber bei mir und mit mir als Verleger gut geht – dann bekomme ich auch die Art von Geschichten, die ich selbst gerne lesen möchte.

HBK: Na da bin ich aber froh, nicht doch noch als Kuh gebranntmarkt zu sein. 😉 Deine Familie hilft aktiv beim Verlag mit. Deine Frau organisiert ja alles hinter den Kulissen, deine niedliche Tochter ist schon fast eine Werbeikone. Wie schaffst du es, dir trotzdem Zeit für die Familie zu nehmen, ohne dass es dabei um Bücher geht?
TL: Also erst einmal muss ich sagen, dass das »Imperium Low« weitaus größer ist, als es von außen den Anschein hat.

Neben meiner Frau und meiner Tochter gibt es noch weitere Familienmitglieder, die uns tatkräftig unterstützen. Da wären mein Vater (78) und meine Mutter (73), die uns immer noch bei manchen Titeln beim Lektorat und Korrektorat helfen und außerdem für die Ebookerstellung zuständig sind. Sie haben unsere Arbeit vom ersten Tag an begeleitet. Anfangs mit einer gewissen Skepsis bezüglich des Investitionsrisikos und der Arbeitslast, später dann mit Stolz und Begeisterung.

Dann wäre da noch eine Nichte und ein Neffe, die meine 3 Romane aus dem »Daingistan«-Zyklus illustriert haben. Und meine Schwester, die für meine Eltern der EMailkontakt zum Verlag zum Transportieren von Daten darstellt.
Angesichts dessen, dass der Verlag für uns »nur ein Nebenjob« ist, ist die Arbeitslast natürlich recht hoch. Und ja – wir sind beide regelrecht besessen vom Verlag. Ich von den Aktivitäten, die mit dem Verlegen zu tun haben, Tina mit den Organisieren der Lesungen.

Trotzdem, ab und an ziehen Tina und ich uns in unsere Nostalgie-Kellerbar zurück. Da mixe ich uns ein paar Cocktails und wir hören Musik. Oder wir setzen uns in den Garten vor die Feuerschale, schauen in die Flammen und träumen zusammen (wobei der Verlag in diesen Träumen immer eine recht große Rolle spielt).

HBK: Soweit ich mich erinnere, nimmst du derzeit keine neuen Manuskripte an, korrigier mich, falls ich damit falsch liege. Aber wenn dich jemand mit einem Roman überzeugen soll, wie genau muss er/sie das anstellen?
TL: Im Prinzip sind das alles keine unbekannten Sachen, sondern eigentlich alles Punkte, die einem der ganz normale Menschenverstand raten sollte.

Er sollte sich in erster Linie mal informieren, was wir eigentlich machen. Daran hakt es nämlich bei den meisten Bewerbungen, die ich bekomme. Wer uns meint, mit Reiseerzählungen, einen Krimi oder einen Katzenratgeber zu beglücken, bekommt schneller eine Absage aus Standardtextbausteinen, wie er schauen kann. Und auch wenn Hartz IV für jene, die unverschuldet da hineingeraten sind, durchaus der blanke Horror sein kann, so ist das doch nicht die Art von Horror, die wir für unseren Verlag suchen.

Dann wäre es gut, wenn er das Medium Email nicht benutzt, wie ein SMS-Schreiber, der seine Freunde anstupst. Er sollte es eher benutzen, wie einer, der sich irgendwo bewirbt.

Halte mich meinetwegen für altmodisch – aber wenn jemand es nicht fertigbringt, mir eine Email oder einen Brief zu schicken, der ein Anschreiben enthält (bestehend aus Anrede und einer kurzen Erläuterung, was er eigentlich von mir will, wieso er mich ausgesucht hat und was er mir anzubieten hat), dann schau ich noch nicht mal ins Attachment. Ich bin kein Mülleimer, den man einfach zugüllen kann.

Mein nächster Blick gilt dann dem Infoblatt meiner Testleser. Wenn ein Autor nämlich schon mal die Hürde geschafft hat, den richtigen Verlag für sein Projekt zu finden und sein Anliegen halbwegs vernünftig zu formulieren, reiche ich die Einsendung sofort an meine Testleser weiter. Meine Testleser lesen und bewerten das Expose und die Leseprobe. Von allen dreien Daumen runter heißt, dass es definitiv nicht für uns geeignet ist. Drei Daumen hoch – das pack ich relativ weit oben in meinen „Zu bearbeiten“-Stapel.

Mich müssen die ersten 20 Seiten überzeugen. Deswegen verlange ich auch eine Leseprobe vom Anfang weg. In den meisten Fällen kann ich jedoch nach den ersten 3 Seiten sagen, ob ich mehr lesen möchte oder nicht. Ich lese zwar trotzdem die kompletten 20 Seiten – aber bisher hat es sich fast immer bestätigt: Wer mich auf den ersten 3 Seiten nicht hatte, der bekam mich auch auf den nächsten 17 nicht. Das soll jetzt nicht heißen, dass auf den ersten Seiten gleich eine Mega-Action-Sequenz stehen soll. Action und spannend zu lesen sind zwei komplett verschiedene Dinge. Aber ich muss auf den ersten 3 Seiten gepackt werden, dass ich das Gefühl habe, ich verpasse was, wenn ich nicht den kompletten Roman anfordere.

HBK: Es gibt von deinem Verlag viele Anthologien. Von denen, soweit ich weiß, alles sehr erfolgreich laufen, was für Kurzgeschichtensammlungen doch eher ungewöhnlich ist. Wie erklärst du dir das?
TL: Ich gebe zu, ich weiß es nicht. Aber ich habe eine Vermutung.

Ich betreibe den Verlag in meiner Freizeit und habe in den nächsten Jahren auch nicht vor, davon leben zu wollen. Zwar glaube ich, dass 2019 der Verlag genug abwirft, dass entweder ich oder Tina zu Hause bleiben könnten. Aber wir sind grundsätzlich nicht darauf angewiesen.

Es bringt eine wahnsinnige Entspanntheit rein, wenn man etwas machen kann, weil man es machen WILL, nicht weil man es machen MUSS. Unsere Bücher – jedes einzelne davon – sind nicht einfach ein Produkt, sondern Herzensprojekte.

Und ich glaube, das ist schon das ganze Geheimnis.

Die Menschen merken, wenn jemand für etwas brennt. Und manchmal – das bemerken wir bei unseren Autoren und Herausgebern – beginnen sie ebenfalls zu brennen.

Torsten Low brennt nicht nur für seine Arbeit, er hinterfragt auch ... zur Not mit Hilfe von Totenschädeln

Torsten Low brennt nicht nur für seine Arbeit, er hinterfragt auch … zur Not mit Hilfe von Totenschädeln

Und das ist auch das Schöne daran. Ich möchte Sachen machen, die nicht nur mich begeistern, sondern auch andere. Die andere dazu bringen, selbst zu blühen und Sachen mit uns gemeinsam auf die Beine zu stellen, die sie vorher vielleicht nicht gewagt hätten. Auch an die Grenzen gehen oder vielleicht sogar drüber hinaus.

Wenn unsere Autoren und Herausgeber uns nicht nur als Verleger betrachten, sondern in erster Linie als Partner und Wegbereiter, dann haben wir viel erreicht. Denn dann haben wir mit unseren Autoren und Herausgebern die besten Spezialisten für Empfehlungsmarketing, die man sich wünschen kann.

HBK: Mal Hand aufs Herz: Gibt es unter den Büchern deines Verlages ein Lieblingsbuch?
TL: Ich habe es vorher schon gesagt: Jedes Buch ist ein Herzensprojekt. Jedes einzelne hat es mal geschafft, mich zu überzeugen. Ein dauerhaftes Lieblingsbuch gibt es nicht.

Ich habe festgestellt, dass ich für die aktuellen Bücher am meisten brenne. Die Projekte, mit denen ich am meisten Zeit verbringe. Und dann habe ich auch manchmal dieses Anwandlung, dass ich voller Begeisterung sage: »Wow, diese Antho wird die beste Antho, die wir jemals herausgebracht haben.«
Aber ich glaube, das ist nur Schwärmerei. In Wahrheit sind alle unsere Erscheinungen meine Lieblinge.

HBK: Wo siehst du deinen Verlag in den nächsten zehn Jahren?
TL: In zehn Jahren?
In zehn Jahren habe ich ein Lesecafe hier in meiner Heimatstadt. Quasi ein Büro mit Ladengeschäft.

Einen Ort, wo Menschen hinkommen können, in unsere Bücher reinstöbern können, dabei eine Tasse Kaffee genießen können und vielleicht ein oder zwei Bücher kaufen können.

Einen Ort, an dem ich für den Verlag arbeiten kann, wenn keine Kundschaft da ist.
Einen Ort, an dem ich Lesungen hier in der Gemeinde machen kann.
Einen Ort, der zum Anlaufpunkt für meine Autoren werden kann.

Ich weiß, es gibt viele, die mich für einen Spinner halten. Aber wenn es keine Spinner gäbe, hätten wir heute noch Trommeln anstatt Handys und würden nach wie vor Rollen unter schwere Lasten legen, anstatt Räder zu benutzen. Von Menschenkraft statt Motorenkraft ganz zu schweigen.

HBK: Lieber Torsten, danke, dass du dir die Zeit für dieses Interview freigeschaufelt hast. Es hat Spaß gemacht. Zum Abschluss darfst du noch ein paar Worte an die Leser richten und gerne auch schamlos Werbung machen. Ich bin mal nicht so. 😉
TL: Ok, dann mach ich mal.

Nachdem erwiesen ist, dass Lesen nicht einfach nur die Lesekompetenz allgemein stärkt, sondern auch das Erfassen von komplexen Zusammenhängen und die Kreativität schult, kann ich euch nur eines auf dem Weg geben: Lest mehr Bücher!
Beispielsweise die von diesem Kleinverlag hier: Verlag Torsten Low.

Ich danke für die interessanten Fragen.

[Sämtliche Bilder im Artikel wurden mir mit freundlicher Genehmigung von Torsten Low überlassen, alle Rechte daran verbleiben bei ihm.]

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