Helen B. Kraft

23. Juni 2014

Manchmal ist es furchtbar. Da hat man ein Projekt, weiß genau, wie es laufen soll und kaum sitzt man vor dem Rechner, will es nicht mehr.
So auch heute. Ich bin extra früh aufgestanden, um einen ordentlichen Vorsprung des Projektes herauszuschreiben. Anfangs lief es auch ganz gut. Dann verlangte mein Körper nach Kaffee. Ist ja per se nichts Schlimmes, aber bis ich wieder am Rechner saß, hatte ich die vielen kleinen Ungenauigkeiten erkannt, die ich versehentlich in das bisher Geschriebene eingebaut hatte.  Gut, dachte ich mir, verbesserst du das erst, vorher kannst du ja ohnehin nicht weiterschreiben. Gesagt, getan. Nachdem ich fertig war, sprang ich wieder zu der Stelle, an der ich aufgehört hatte. Ein kurzer Blick auf die Uhr. Ach ja, der Massage-Termin, auf den ich schon seit Wochen hin fiebere. Also gut: speichern und Laptop runterfahren.
Der Termin war super, ich kam ganz entspannt nach Hause, voller Tatendrang weiterzuschreiben. Also schnell eine Flasche Wasser auf den Tisch gestellt und los geht’s …
Ähm nun ja, es sollte losgehen.
Ich kam nur sehr langsam in Fahrt. Hier ein paar Ortbeschreibungen, da eine Gefühlsregung, wieder nur kleine Verbesserungen. In den Text kam ich dagegen nicht. Drei Anläufe später hab ich aufgegeben. Erzwingen geht nicht. Ich gönne mir jetzt einfach ein paar You Tube-Videos und gehe ein bisschen spazieren. Wenn es danach nicht läuft – morgen ist auch noch ein Tag.

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