Kategorie-Archiv: Messen

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LoveLetter Convention – Wo ihr mich finden könnt

Der Terminplan für die Loveletter Convention steht fest, und ich muss euch sagen, mein Kalender für diese Tage ist gut gefüllt.

Wann ich wo zu finden bin, findet ihr hier:

Samstag, 02.5.2015:

10:00 Uhr – Workshop: Romantik und Steampunk, Raum 123
15:00 Uhr – Q&A (zusammen mit Bianca Iosivoni), Raum 112
16:30 Uhr – Lesung aus „Victorian Secrets: Verbotene Sünden“, Raum 121

Sonntag, 03.05.2015:

11:00 Uhr – Meet&Greet (zusammen mit Kathrin Lichters, Kim Nina Ocker, Katja Piel), Garten
16:00 Uhr – Signierstunde, Aula

Aber so richtig losgehen wird es schon am 1. Mai 2015 .
Nach meiner Anreise treffe ich mich zusammen mit anderen Autoren mit den Gewinnern der Romance Edition Aktion MEET, GREET & EAT zu einem gemeinsamen Abendessen und nettem Plausch.

Bleibt nur noch die Frage: Wer kommt zu meinem Workshop?

Leipziger Buchmesse: Ein Rückblick – Teil 3

Freitag!

Heute sollte mein großer Tag werden. Ich hatte mir einiges vorgenommen. So ein Essen mit einer Verlagskollegin, die mich von hinten anrempelte und meine Entschuldigung mit einem für sie so typischen Lachen abbügelte. (Hey, ich wollte nur einem Interessenten am Verlag platz machen!) Es war ein tolles, wenngleich auch ernstes Gespräch und ich war traurig, als wir uns wieder trennen mussten. Keri ist nämlich so etwas wie mein heimliches Idol, aber nicht, dass ihr ihr das verratet! 😉

Veronika Stix vom Mondwolfverlag

Veronika Stix vom Mondwolfverlag

Für 15 Uhr hatte ich mir ein Meet and Greet vorgenommen, in dessen Zuge ich mein Gewinnspiel bekanntgeben wollte. Jeder, der von mir einen Flyer bekam, war damit teilnahmeberechtigt. Dummerweise habe ich nicht die Rechnung mit den müden Füßen der Besucher gemacht. Freitags zwischen 15 und 16 Uhr ist keine gute Zeit für Werbung. Aber dank der tatkräftigen Hilfe von (wem auch sonst?) Petra Schmidt und Sarah König wurden alle Flyer verteilt.

Ingrid Pointecker vom Verlag ohneohren

Ingrid Pointecker vom Verlag ohneohren

Grit Richter vom Art Skript Phantastik Verlag

Grit Richter vom Art Skript Phantastik Verlag

Samstag !

Und wieder stand ein Mittagessen mit einer sympathischen Julia an. Dieses Mal durfte ich mit Julia Weisenberger von Lazy Literature schnacken. Wir sprachen über Zukunftspläne, Ideen und allen möglichen interessanten Dingen, bevor wir gemeinsam noch nach Larry Brand Hörspielen gierten, ehe wir uns wieder trennten.

Eines der Tageshighlights war mein Treffen mit der Lesekatze Key, mit der ich lange Stunden über Victorian Secrets geschrieben habe und deren Ansichten allzu oft einen Nerv getroffen haben. Ich musste diese Frau treffen.

Lesekatzen Key und ich

Lesekatzen Key und ich

Als sie dann jedoch vor mir stand, riesengroß und in einem Steampunk-Piratenoutfit, war ich einfach nur hin und weg. Sie ist einfach sympathisch und hat sogar an eine DVD-Leihgabe gedacht, die ich schon komplett vergessen hatte. Ich verspreche, Key, du bekommst die Sachen wieder und danke für das Foto!

Leipziger Buchmesse: Ein Rückblick – Teil 2

Donnerstag!

Heute galt es. Ich fuhr zur Messe. Allein, weil meine Wohnungsgenossinnen bis spät in die Nacht geredet und geschrieben haben.

Julia Schwenk und ich vor dem Cursed Verlags-Stand

Julia Schwenk und ich vor dem Cursed Verlags-Stand

Ich war aufgeregt, weil ich endlich Julia Schwenk von Cursed wiedertreffen würde, und beladen wie ein Packesel, weil ich für so viele Leute Dinge mitbringen musste: signierte Exemplare meines Victorian Secrets, eine Bewerbungsmappe und Vieles mehr.
Mein Treffen mit Julia verlief wie erwartet sehr entspannt. Sie hat mich auf den neuesten Stand ihres Verlages gebracht, wir haben über Gott und die Welt geredet und ehe ich mich versah, musste sie zurück zu ihrem Stand und ich wollte ja zu Machandel, endlich den Rest meiner Mitbringsel loswerden.
Kaum am Stand wurde ich mit großem Hallo begrüßt, die obligatorischen Standhilfen waren wie immer zusammen mit Charlotte Erpenbeck schon mitten drin im Beraten.

Charlotte Erpenbeck und ich am Machandel Stand

Charlotte Erpenbeck und ich am Machandel Stand

Trotzdem fanden wir Zeit für eine innige Umarmung und dann sprach mich jemand von der Seite an: „Hallo, ich hörte gerade, Sie sind Frau Kraft?“ Nun, das zu verneinen, wäre wohl kaum möglich gewesen, ich wollte es auch gar nicht. Die junge Dame war sehr nett und verriet mir, dass sie ein waschechter Fan ist. Leider musste ich ihre Frage nach einem dritten Höllenjobband verneinen, aber als ich ihr von Victorian Secrets erzählte, bekam sie einen ganz verklärten Blick. Ich glaube, da hat jemand angebissen. :)

Petra Schmidt vor ihrer Lesung aus "Silberwolf"

Petra Schmidt vor ihrer Lesung aus „Silberwolf“

Am Donnerstag durfte ich noch Petra Schmidts Lesung aus „Silberwolf“ lauschen, die sie ganz wunderbar interpretiert hat, danach bekam ich noch etwas von Annika Dicks Lesung aus „Nike“ mit. Als altes Fangirl konnte ich es nicht lassen, anschließend zum Signiertisch zu gehen und die liebe Annika ein wenig aufzuziehen. Sie nahm es gutmütig hin, sie weiß schließlich, was sie an mir hat.

v. links nach rechts Susanna Montua, ich, Annika Dick

v. links nach rechts
Susanna Montua, ich, Annika Dick

Zu guter Letzt landete ich am Stand von Papyrus Autor, wo ich VS hinterlegte gegen ein Foto und einen Becher Wasser. Mit den Herren Ramps habe ich ein kleines, aber feines Gespräch zum Programm geführt, dann ging es auch schon wieder zurück an die Front äh den Stand.

Leipziger Buchmesse: Ein Rückblick – Teil 1

LBM_Logo_2015_4CSeit drei Jahren fahre ich regelmäßig nach Leipzig. Zum einen, weil ich mich mit befreundeten Autoren und Verlegern treffen möchte, zum anderen, um zu erfahren, was es Neues in der Verlagswelt gibt, um frische Kontakte zu knüpfen und mein Netzwerken zu vertiefen.
So auch in diesem Jahr war Leipzig ein Ziel, auf das ich schon Wochen, ach was, Monate im Voraus hinfieberte.

Damit es für euch einfacher zu lesen ist, teile ich die Beiträge in mehrere Abschnitte, jeweils an einem Tag, dann kommt ihr auch öfter bei mir vorbei. 😉

Erste Schwierigkeiten

Bereits im Dezember buchte ich für mich ein Ticket nach dem üblichen Schema, Mittwochabend Anreise, Sonntag am frühen Vormittag Rückreise. Dieses Mal jedoch bekam ich einen Dämpfer der positiven Art, denn Ende Januar teilte mir Charlotte Erpenbeck vom Machandel Verlag mit, dass ich am Sonntagmorgen auf der Fantasy-Leseinsel lesen sollte. Na, ein besserer Grund für eine Umbuchung fällt mir jetzt auch nicht wirklich ein. Gesagt, getan.

Als dann der große Tag kam, wollte die Bahn mich dann erst gar nicht mitnehmen. Zugverspätung, sodass der Anschluss weg war und ich bei kalten Temperaturen eine Stunde in Fulda festsaß. Aber schlussendlich kam ich in Leipzig an, wo das Empfangskomitee in Form des Ehemannes meiner lieben Petra Schmidt bereits auf mich wartete. Über den Rest des Mittwochs breite ich jetzt das große Tuch des Schweigens.

Nur so viel: Ich habe mit zwei wunderbaren Autorenfreunden gespeist, gelacht und gequatscht, bis ich am ersten Abend schon fast heiser war. – Und gerade fällt mir auf, dass wir drei gar kein gemeinsames Foto haben. :(

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LoveLetter Convention, 2.-3. Mai 2015 in Berlin

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So auch die Loveletter Convention am 2.-3. Mai 2015.

Bereits zum vierten Mal findet die Veranstaltung in Berlin statt, wie im Vorjahr auf dem Campus der GLS Sprachschule im Bezirk Prenzlauer. Fans und Fachleute können sich wieder ein ganzes Wochenende lang auf Europas Konferenz für Liebesromanleser und -autoren über das beliebteste Buchgenre der Welt austauschen. Es gilt zahlreiche deutsche und internationale Stars der Szene bei Panels, Q&As, Lesungen und vielem mehr hautnah kennenlernen. Wie schon zuvor bildet die große Signierstunde den Abschluss.

Da ich dieses Jahr zum ersten Mal selbst dabei sein werde, freue ich mich schon darauf, meine Fans in natura zu treffen, neue hinzuzugewinnen und interessante Leser und Autorenkolleginnen und –kollegen kennenzulernen.

Ganz besonders freue ich mich darauf meine Verlegerin und Lektorin vom Romance Editon Verlag persönlich zu treffen und natürlich auch auf meine Verlags-Kollegin Bianca Iosivoni. Ich hoffe zudem, dass sich vielleicht die Gelegenheit ergibt Thea Harrison zu begegnen, deren Elder Race-Reihe ich förmlich inhaliert habe.

Soweit ich erfahren haben, gibt es noch Tickets, also, wer von euch kommt auch?

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Buchmesse-Gewinnspiel „Victorian Secrets“

Wie ihr vielleicht gesehen habt, wird es am 13.3.2015 um 15 Uhr ein Meet and Greet mit mir am Machandel Stand (Halle 2, Stand H301) geben. In diesem Zusammenhang veranstalte ich ein exklusives Buchmesse-Gewinnspiel.

Die Gewinne:

1. Preis:
Ein signiertes Exemplar von „Victorian Secrets: Verbotene Sünden“ und für die gemütliche Lesestunde den passenden Becher, einen Notizblock samt Stift sowie eine kleine Überraschung der Autorin dazu!

2. Preis:
Ein signiertes Exemplar von „Victorian Secrets: Verbotene Sünden“ und auch hier darf natürlich der Becher nicht fehlen.

3. Preis:
Ein Notizblock nebst einem Stift im Stile von „Victorian Secrets“.

Na? Sind das keine tollen Preise? Und es ist so einfach, sie zu gewinnen.

Das müsst ihr tun:

  1. Besucht mich beim Meet & Greet am Machandel Stand.
  2. Dort bekommt ihr einen nummerierten Flyer, den ihr gut aufheben müsst.
  3. Bis zum 20. März 2015, 23:59 Uhr postet ihr die darauf befindliche Nummer entweder hier als Kommentar auf diesen Post oder auf Facebook.

Die Auslosung erfolgt mittels Zufallsgenerator. Sofern die gezogenen Nummern nicht hier oder auf Facebook gepostet wurden, gewinnen automatisch jene, die am nächsten dran sind.

Ein dickes Dankeschön geht an Romance Edition, die die beiden Buchexemplare für das Gewinnspiel zur Verfügung gestellt haben.

Hier noch ein paar Details:

~ Teilnahmebedingungen ~

  • Teilnehmen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist. Einen Nachweis zu verlangen, behalte ich mir vor.
  • Pro Haushalt ist nur ein Teilnehmer teilnahmeberechtigt.
  • Der Preis wird per Zufallsgenerator unter allen Teilnehmern verlost, die die vorgenannten Bedingungen erfüllen.
  • Beim Versuch das Gewinnspiel zu manipulieren (Mehrfachteilnahme u.a.) behalte ich mir vor, den Teilnehmer auszuschließen und dauerhaft für Verlosungen zu sperren.
  • Der Preis wird per Post nach Ablauf der Aktion und nach Erhalt der Adresse des Gewinners verschickt. Sollte ein Preis auf dem Postweg verloren gehen, besteht kein Anspruch auf Ersatz.

 ~ Datenschutz ~

Persönliche Daten der Teilnehmer werden nicht veröffentlicht, die Namen der Gewinner werden aber in der Gewinnmeldung auf meiner Website und Facebook veröffentlicht, allerdings werden die Nachnamen abgekürzt (z.B. Manuela M.). Nach Versand des Gewinns werden sämtliche personenbezogenen Daten gelöscht.

~ Im Gewinnfall ~

Die Gewinner müssen sich selbstständig melden, da das Kontaktieren über private Nachrichten auf z.B. Facebook verboten ist. Die Gewinner haben dazu fünf Tage nach Bekanntgabe Zeit, sonst geht der Preis automatisch an den Nächstplatzierten. Sobald ich also die Gewinnnummern bekannt gegeben habe, müsst ihr mir eure Kontaktdaten via PN oder unter hoellenjobfuerdaemon [at] ymail.com zukommen lassen (at durch @ ersetzen und die Leerzeichen löschen) .

~ Disclaimer ~

Veranstalter der Verlosung sind Helen B. Kraft / Bianca Schütz. Facebook oder jede andere Seite, auf der der Beitrag geteilt wurde, haben mit diesem Gewinnspiel nichts zu tun und stehen nicht als Ansprechpartner zur Verfügung.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

EDIT: Die Gewinner stehen fest. Ob du gewonnen hast, findest du hier: Klick!

 

Nach der Messe ist vor der Messe

Die Leipziger Buchmesse ist zwar schon vor einer guten Woche zu Ende gegangen, aber leider hat mich ein fieser Bazillus das Fürchten gelehrt und in die Knie gezwungen, weswegen ich erst heute dazu komme, einen kleinen Messebericht zu schreiben.
Allzu detailliert wird er ohnehin nicht ausfallen, da ich die meiste Zeit am Stand des Machandel Verlages zugebracht habe, mit direktem Blick auf den Papierverzierer Verlag, in dem meine Freundin Ann-Kathrin Karschnick eifrig ihren Roman „Phoenix – Tochter der Asche“ an den Mann brachte, dessen Leseprobe ich damals vor Einreichung lesen durfte und den ich als Geschenk an mich dann endlich mit Widmung erstanden habe.
Einmal um den Stand herumgelaufen war Veronika Stix ebenfalls als rege Verkäuferin an ihrem Mondwolf Verlagsstand unterwegs. 

Besonderes Highlight der Messe war die Tatsache, dass die Fortsetzung meines Höllenjobs am Stand des Machandel Verlags ausgestellt und erstmals verkauft werden konnte. Charlotte Erpenbeck, ihres Zeichen Verlegerin und gute Seele hat im wahrsten Sinne Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um „Höllenjob für einen Seraph“ rechtzeitig an den Start zu bringen. Danke hierfür nochmal!

Jene Besucher, die am zweiten Messetag zum Stand kamen, bekamen von mir ein kleines Give Away in Form von „Shatans Feuer“ oder „Ravaels Paradies“ beim Kauf von „Höllenjob für einen Dämon“ oder „Höllenjob für einen Seraph“. Dabei handelte es sich Duschöle, die von Susanne Bloos eigens für die Romane und für die Messe hergestellt wurden. Auch ihr möchte ich für die Umsetzung meiner Wünsche ganz herzlich danken. Die Käufer haben sich sehr darüber gefreut.
Besonderen Wert haben wir darauf gelegt, dass zumindest „Shatans Feuer“ an die Duschszene im ersten Höllenjob Roman Anbindung findet. Für alle, die nicht auf der Messe waren und das Duschöl gerne gehabt hätten, sei gesagt, dass ich demnächst ein Gewinnspiel dazu starten werde und dabei auch von den leckeren Ölen verlose.

Aber weiter im Text

Eileen Raven Scott mit ihrer jüngsten Errungenschaft
Eileen Raven Scott mit ihrer jüngsten Errungenschaft

Auf der Messe habe ich neben den vorgenannten Autorinnen und Verlegerinnen noch viele weitere Verlagskolleginnen getroffen.
Unter anderem konnte ich einen echten Fan der Höllenjobs, Eileen Raven Scott, deren Roman „Feuerküsse“ ebenfalls bei Machandel erschienen ist, zu einem kleinen Fotoshooting überreden.
Mit am Stand war die Krimispezialistin Rita Maria Janaczek, deren Kriminalromane wie warme Semmeln weggingen.
Wir hatten Spaß, wir haben gelacht und uns gegenseitig angespornt, wer mehr Widmungen verteilen kann. Bis heute weiß ich nicht, wer von uns beiden gewonnen hat, aber das ist ja auch eher nebensächlich.

Kuscheln der Standbesetzung (v.l. Helen B. Kraft, Rita Maria Janaczek
Kuscheln der Standbesetzung (rechts Rita Maria Janaczek)

Nicht ganz so nebensächlich fand ich die Idee, dass Shatan ein Kochbuch schreiben könnte: „Shatans Höllische Rezepte“. In den Fingern juckt es mich – und ja, ich habe ein Glänzen in den Augen der Verlegerin gesehen, das rein gar nichts mit der Hallenbeleuchtung zu tun hatte. Ich werde darüber nachdenken.
Da ich nicht die ganze Zeit über bei Machandel stand, sondern mir auch die Beine vertreten musste, habe ich mir die eine oder andere Lesung der Leseinsel gegönnt, den Verlag Torsten Low besucht und mit dem Verleger dort mit lecker Port angestoßen. Okay, um 11 Uhr am Morgen nicht unbedingt die beste meiner Ideen, aber es hat dennoch gut getan.

Ich sehe viele Menschen!

Fan mal umkehrt, es ist mir immer wieder eine Ehre, Yalda Lewin persönlich zu treffen.
Fan mal umkehrt, es ist mir immer wieder eine Ehre, Yalda Lewin persönlich zu treffen.

Zurück am Stand durfte ich Angelika Diehm („Vollstrecker der Königin“) kennenlernen. Leider erwies sich besonders Atir Kerroum („Die Hexe von Kentigern“) als besonders Kamerascheu. Er tauchte kurz am Stand auf, ließ sich von seiner Begleitung kurz mit seinen Romanen ablichten und war schneller wieder verschwunden, als ich mein Handy kamerabereit machen konnte. Schade, ich hätte gerne ein paar Worte mit ihm gesprochen.
Dafür ließen sich aber Alana Falk („Die blutroten Schuhe“ Machandel Verlag) und Yalda Lewin („Die dunkle Seite des Weiß“ Aeternica Verlag) nur allzu bereitwillig fotografieren.

Boxen-Luder

Alana, Shatan und ich
Alana, Shatan und ich

Besonders Alana Falk hat den Machandel-Stand zu einem echten Hingucker werden lassen, als sie fröhlich lächelnd Flyer verteilte und damit immer neue Interessierte anlockte, bis schließlich sämtliches Werbematerial für ihr Buch innerhalb kürzester Zeit vergriffen war, aber immer noch Leute herbeiströmten, die unbedingt einen Blick in die „Blutroten Schuhe“ werfen wollten.
Insgesamt waren die Tage am Stand angefüllt mit viel Gequassel und Gelächter. D. Fries, deren zweiter Band der „Chroniken des Lichts“ ebenfalls in Leipzig erschien, bekam nach anfänglicher Schüchternheit den Dreh raus und verteilte Flyer, als gäbe es kein Morgen. Wie schon im letzten Jahr haben wir uns sofort sehr gut verstanden.

Kontakte hegen, Kontakte pflegen

Eileen Raven Scott, Sabrina Zelezny und ich - als Trio infernale

Eileen Raven Scott, Sabrina Zelezny und ich – als Trio infernale

Doch eine Messe soll nicht nur dem Spaß und dem Buchverkauf dienen, sondern auch beim Thema Netzwerken Eindruck hinterlassen. So durfte ich mit meiner Verlagskollegin beim Verlag Romance Edition Nina Hunter eine heiße Schokolade trinken – zumindest nachdem wir im Gedränge endlich ein ruhiges Plätzchen fanden. Nina gab mir ein paar nette Tipps und beruhigte mich noch einmal, weil ich doch in Anbetracht der Tatsache, dass ich den zu veröffentlichenden Roman nochmal ein wenig umschreiben muss, schon alles richtig machen würde. Leider – oder oh Freude? – wurde unser Gespräch durch einen Anruf von Rita unterbrochen, die mir über den Lärm hinweg zurief, ich solle alsbald zum Stand zurückkehren, jemand wolle ein Autogramm. Ehrlich gesagt gibt es schlimmere Gründe, irgendwohin zitiert zu werden.

Spontan entschied ich mich dazu, am Samstag zu einem Treffen mit Andreas Kasper, dem Chef von Counter Fights. Unser Gespräch war wie immer sehr interessant und aufschlussreich und ich bin schon irgendwie froh, ihn damals auf der BLC kennengelernt zu haben. Ich freu mich schon auf unser nächstes Wiedersehen.

Hilfe: Lesung!

Über dem Messe-Donnerstag und –Freitag lag jedoch der graue Schatten der Lesung, die für Freitagabend geplant war. Ich stand Ängste aus, die ich hinter einem breiten Lächeln und viel Humor verbarg, denn meine größte Sorge war es, abends alleine im Lesesaal zu sitzen. Selbst Charlotte Erpenbeck, die mich mit Dämonenblut versorgte (einen verdammt leckeren selbstgebrauten Likör), schaffte es nur bedingt, mich zu beruhigen.
Insbesondere, weil es nach Messeschluss ein wenig hektisch wurde. Wir mussten zurück zum Hotel, um etwas zu essen und anschließen zum Leseort zu fahren. Doch die Straßen waren dicht und wir kamen nur langsam voran. Wir schafften es schließlich zu einem schnellen Abendessen und waren schon wieder im Wagen, als mich die Nervosität endgültig in ihren Klauen hatte. Ehrlich gesagt half es nicht dabei, mich zu beruhigen, als Charlotte plötzlich anfing, ihr Navi mit diversen Schimpfworten zu belegen. Ganz abgesehen davon, dass mir Charlotte wie ein ausgeglichener Mensch vorkommt; einen solchen dann wütend werden zu hören, ist … grenzwertig. Jedenfalls schafften wir es pünktlich zum Leseort.
Halle 5 e.V. hat seinen eigenen Charme. Ein Jugendzentrum mit Bühne. Ein Stuhl mit Lesepult und Beleuchtung zeigten mir rasch, dass sich die Betreiber viel Mühe gegeben hatten. Nur leider war der Saal leer.
Mir rutschte das Herz in die Hose. Mein Alptraum! Wahrgeworden. Nicht einmal die Leute aus dem Tintenzirkel, die kommen wollten, waren da! Lediglich die Betreiber und zwei weiter Gäste, die am Tresen saßen, waren zu finden.
Die Betreiber waren die Freundlichkeit in Person. Selten habe ich jemanden so herzlich erlebt wie dort. Sie gaben sich alle Mühe, dass ich mich wohlfühlte, auch wenn ich die leicht mitleidigen Blicke durchaus bemerkte. Während ich mich in eine Ecke zurückzog – nein, nicht um zu meditieren, sondern um kurz mit meinem daheimgebliebenen Ehemann zu telefonieren, kam Leben in die Bude. Ein paar Tintenzirkler trafen ein und schon wurde mir leichter ums Herz. Es waren bei Weitem nicht alle, die sich angekündigt hatten, aber genug, dass in der ersten Reihe jemand saß, auf den ich mich fokussieren konnte.
Kurz und gut, die Lesung war mit zwei Gästen (die von der Bar waren dann plötzlich doch wieder verschwunden, wurden aber durch zwei nette Damen ersetzt) und dem Rest aus Tintenzirklern wahrlich nicht voll besetzt, dafür hatten wir dennoch unseren Spaß. Nachdem Charlotte mich kurz vorgestellt hatte und ich den ersten Teil der Lesung beendet hatte, gab es für jeden noch einmal etwas „Dämonenblut“, der dann auch den letzten Rest Anspannung hinwegfegte. Als ich dann die Kurzgeschichte „Vernetzt“ aus „Drei Höllenspiele“ vorlas und es aus dem Saal schallend lachte, ging es mir wieder gut und ich konnte nur noch die Leute bedauern, die es nicht zur Lesung geschafft hatten. 

Nicht ganz ein Ende

Um diesen Roman von Bericht abzukürzen, sei noch gesagt, dass ich es nicht geschafft habe, zum Papyrus Autor-Stand zu gehen, obwohl ich dort unbedingt vorbeischauen wollte. Auch fehlte mir die Zeit Cursed-Side zu besuchen und die Verlegerin wiederzusehen, die ich sehr gerne mag. Aber trotzdem war die Messe in meinen Augen ein voller Erfolg.
Nicht zuletzt, weil ich an den Abenden mit vielen, vieeeellleeen Tintenzirklern essen gehen durfte, viele alte und neue Bekannte traf, mich mit anderen Autoren austauschen konnte und feststellen musste, dass die Forenchefin des Tintenzirkels, Maja Illisch („Das Puppenzimmer“, dootbooks Verlag) und ich mehr gemeinsam haben, als ich es jemals für möglich gehalten habe. Leider konnte ich nicht zu ihrer Lesung kommen, zum zweiten Mal fand diese zu Zeiten statt, an denen ich andere Termin hatte oder schon auf dem Heimweg war. Allerdings besitze ich ihre Zusage vor Zeugen, noch eine Privatlesung zu bekommen, auf die ich sie bei Gelegenheit festnageln werde.

Ich hoffe, der Bericht war nicht so konfus, wie er sich beim Schreiben angefühlt hat. Aber noch mehr hineinzupacken ist dann doch etwas zu viel des guten. Ihr sollt ja schließlich meine Romane lesen und nicht nur meine romanlangen Blogbeiträge.

Da fällt mir ein: Einige haben sich ja „Höllenjob für einen Seraph“ auf der Messe gegönnt. Ich würde mich freuen, wenn ihr dazu eine Rezension schreibt, egal auf welcher Plattform – und mir den Link dazu schickt. Ich bin doch sooo neugierig.