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2014 – Ein Jahresrückblick

Der Countdown läuft und 2014 ist fast schon vorbei, da wird es natürlich Zeit für einen Jahresrückblick.
Erschreckenderweise ist dieses Jahr viel zu schnell vergangen. Gerade eben habe ich noch mit meiner Verlegerin Charlotte Erpenbeck am Stand auf der Leipziger Buchmesse darüber gesprochen, wie aufgeregt ich doch wegen der Lesung bin, da saß ich schon im Wagen mit meinen Freunden Tanja Rast, Sarah König und Sabrina Želený auf dem Weg zum BuCon. Dazwischen habe ich einen Roman umgeschrieben, zwei Romane veröffentlicht, zwei Romane neu geschrieben und gearbeitet, was das Zeug hält.
Und jetzt ist es fast vorbei. Morgen Abend werde ich das Jahr im Kreise von Freunden ausklingen lassen und frage mich gerade, wie ich das vergangene Jahr einschätzen soll. War es ein gutes, ein schlechtes oder ein durchwachsenes Jahr?
Gesundheitlich war es definitiv ein gutes Jahr. Ich bin von den schlimmsten Erkältungswellen verschont geblieben und selbst mein Umfeld, das schniefend und keuchend durch die Gegend rennt, schaffte es bisher nicht, mich anzustecken *sucht hektisch nach einem Stück Holz, auf dass sie klopfen kann*.
Beruflich war mein Jahr eher durchwachsen. Es gab schöne, aber auch wirklich schreckliche Momente, die mir nahe gegangen sind und die dazu geführt haben, dass mein Blutdruck höher anstieg, als gut für mich ist. Aber das ist jetzt vorbei. Wir machen einen Restart und hoffen einfach, dass 2015 diesbezüglich etwas besser läuft.
Was das Schreiben angeht, war es ein durchwachsenes bis gute Jahr. Ich habe viel geschafft, Dinge erledigt, von denen ich nicht dachte, dass ein Einzelner sie in neben einem Brotjob innerhalb eines Jahres schaffen könnte. Es gab Herausforderungen, die mich an meine Grenzen trieben, aber ich habe es geschafft und darauf bin ich stolz. Meine beiden dieses Jahr veröffentlichten Bücher sind mein ganzer Stolz. Auch der Vertrag für die Bestienreihe, die Veröffentlichung in der Monster-Anthologie und die beiden Lesungen waren toll. Ich durfte feststellen, dass ich stille Fans habe, die sich erst dann zu erkennen geben, wenn sie in einer Rezension wie nebenbei erwähnen, dass sie meine Romane alle gelesen haben. Das hat mir so manches Mal den Tag gerettet – glaubt mir. Auch hielten sich in diesem Jahr die Neider sehr zurück. Keine bösen Emails, keine schlechten, hetzerischen Rezensionen, nur Stille. Auch nicht schlecht.
Zum Thema Freundschaften kann ich sagen, dass 2014 alte Band gefestigt und neue geknüpft hat. Es gibt einige in meinem Bekanntenkreis, die mussten dieses Jahr viel verkraften. Fehlgeburten, schwere Erkrankungen, Todesfälle und was nicht noch alles geschehen ist. Ich denke, auch ihr seid froh, wenn die Uhr auf Null gedreht wird.
Alles in allem kann ich daher sagen, 2014 war ein Jahr, das ich vermutlich nur wegen der tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte und meiner Veröffentlichungen in Erinnerung behalten werde. Besser als nichts, oder?
Mein Wunsch für 2015 sieht daher wie folgt aus: Es möge nicht schlechter, darf aber durchaus besser als in diesem Jahr werden. Meine Gesundheit möge sich weiterhin im Vordergrund halten und meine Fans sollen einfach so bleiben, wie sie sind.

Euch allen wünsche ich ein wunderbares Jahr 2015.

Kommt gut rein, feiert schön und bleibt vor allem gesund. Und jenen, die schon wissen, dass der letzte Wunsch ein frommer ist, wünsche ich, dass ihr ganz schnell gesund werdet, dass noch viele Jahre vor euch liegen, und ihr mit einem schiefen Grinsen auf das vergangene Jahr zurücksehen und euch sagen könnt: „2014 war ein Alptraum, aber er ging vorbei und 2015 wurde ein wunderbares Jahr.“