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Leipziger Buchmesse: Ein Rückblick – Teil 2

Donnerstag!

Heute galt es. Ich fuhr zur Messe. Allein, weil meine Wohnungsgenossinnen bis spät in die Nacht geredet und geschrieben haben.

Julia Schwenk und ich vor dem Cursed Verlags-Stand

Julia Schwenk und ich vor dem Cursed Verlags-Stand

Ich war aufgeregt, weil ich endlich Julia Schwenk von Cursed wiedertreffen würde, und beladen wie ein Packesel, weil ich für so viele Leute Dinge mitbringen musste: signierte Exemplare meines Victorian Secrets, eine Bewerbungsmappe und Vieles mehr.
Mein Treffen mit Julia verlief wie erwartet sehr entspannt. Sie hat mich auf den neuesten Stand ihres Verlages gebracht, wir haben über Gott und die Welt geredet und ehe ich mich versah, musste sie zurück zu ihrem Stand und ich wollte ja zu Machandel, endlich den Rest meiner Mitbringsel loswerden.
Kaum am Stand wurde ich mit großem Hallo begrüßt, die obligatorischen Standhilfen waren wie immer zusammen mit Charlotte Erpenbeck schon mitten drin im Beraten.

Charlotte Erpenbeck und ich am Machandel Stand

Charlotte Erpenbeck und ich am Machandel Stand

Trotzdem fanden wir Zeit für eine innige Umarmung und dann sprach mich jemand von der Seite an: „Hallo, ich hörte gerade, Sie sind Frau Kraft?“ Nun, das zu verneinen, wäre wohl kaum möglich gewesen, ich wollte es auch gar nicht. Die junge Dame war sehr nett und verriet mir, dass sie ein waschechter Fan ist. Leider musste ich ihre Frage nach einem dritten Höllenjobband verneinen, aber als ich ihr von Victorian Secrets erzählte, bekam sie einen ganz verklärten Blick. Ich glaube, da hat jemand angebissen. :)

Petra Schmidt vor ihrer Lesung aus "Silberwolf"

Petra Schmidt vor ihrer Lesung aus „Silberwolf“

Am Donnerstag durfte ich noch Petra Schmidts Lesung aus „Silberwolf“ lauschen, die sie ganz wunderbar interpretiert hat, danach bekam ich noch etwas von Annika Dicks Lesung aus „Nike“ mit. Als altes Fangirl konnte ich es nicht lassen, anschließend zum Signiertisch zu gehen und die liebe Annika ein wenig aufzuziehen. Sie nahm es gutmütig hin, sie weiß schließlich, was sie an mir hat.

v. links nach rechts Susanna Montua, ich, Annika Dick

v. links nach rechts
Susanna Montua, ich, Annika Dick

Zu guter Letzt landete ich am Stand von Papyrus Autor, wo ich VS hinterlegte gegen ein Foto und einen Becher Wasser. Mit den Herren Ramps habe ich ein kleines, aber feines Gespräch zum Programm geführt, dann ging es auch schon wieder zurück an die Front äh den Stand.

Leipziger Buchmesse: Ein Rückblick – Teil 1

LBM_Logo_2015_4CSeit drei Jahren fahre ich regelmäßig nach Leipzig. Zum einen, weil ich mich mit befreundeten Autoren und Verlegern treffen möchte, zum anderen, um zu erfahren, was es Neues in der Verlagswelt gibt, um frische Kontakte zu knüpfen und mein Netzwerken zu vertiefen.
So auch in diesem Jahr war Leipzig ein Ziel, auf das ich schon Wochen, ach was, Monate im Voraus hinfieberte.

Damit es für euch einfacher zu lesen ist, teile ich die Beiträge in mehrere Abschnitte, jeweils an einem Tag, dann kommt ihr auch öfter bei mir vorbei. 😉

Erste Schwierigkeiten

Bereits im Dezember buchte ich für mich ein Ticket nach dem üblichen Schema, Mittwochabend Anreise, Sonntag am frühen Vormittag Rückreise. Dieses Mal jedoch bekam ich einen Dämpfer der positiven Art, denn Ende Januar teilte mir Charlotte Erpenbeck vom Machandel Verlag mit, dass ich am Sonntagmorgen auf der Fantasy-Leseinsel lesen sollte. Na, ein besserer Grund für eine Umbuchung fällt mir jetzt auch nicht wirklich ein. Gesagt, getan.

Als dann der große Tag kam, wollte die Bahn mich dann erst gar nicht mitnehmen. Zugverspätung, sodass der Anschluss weg war und ich bei kalten Temperaturen eine Stunde in Fulda festsaß. Aber schlussendlich kam ich in Leipzig an, wo das Empfangskomitee in Form des Ehemannes meiner lieben Petra Schmidt bereits auf mich wartete. Über den Rest des Mittwochs breite ich jetzt das große Tuch des Schweigens.

Nur so viel: Ich habe mit zwei wunderbaren Autorenfreunden gespeist, gelacht und gequatscht, bis ich am ersten Abend schon fast heiser war. – Und gerade fällt mir auf, dass wir drei gar kein gemeinsames Foto haben. :(