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Hinter den Kulissen: Nach dem Projekt ist vor dem Projekt

In der vergangenen Woche habe ich es geschafft – trotz der Widrigkeiten um Krankheit, Job und Familie – den nächsten Bestien Teil abzuschließen.

Mit 271 Seiten und aktuell 68.167 Wörtern mein wohl bisher kürzester Roman. Gleichwohl war das Projekt nicht so einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte. Mein Protagonist stellte sich stellenweise sehr stur an, meinen Vorgaben zu folgen. Muss wohl etwas mit seiner Blutlinie zu tun haben, sein Vater ist auch ein … nennen wir es verharmlosend mal … sturer Bock.

Jedenfalls habe ich es nach viel gutem Zureden, einigen schlaflosen Nächten, weil mir mein Plot drohte flöten zu gehen, und diversen Litern Kaffee doch noch geschafft.

„Cruth“ ist fertig. Damit ist die Reihe der Bestienromane nun endlich insoweit vollständig, dass die Reihenfolge einen Sinn ergibt. Schön blöd von mir, das Pferd von hinten aufzuzäumen, denn dieser Roman stellt ja eigentlich die Einleitung der Reihe dar.

Jedenfalls dürfen sich im Augenblick die Betaleser mit dem künftigen Bestiengott herumärgern, während ich die Gelegenheit nutze, an einer Kurzgeschichte zu arbeiten, in der Cruth ebenfalls eine Rolle spielt. Außerdem wird der Nachfolger, liebevoll genannt „S+K“ nachbearbeitet. Kurz, ich werde die von den Betalesern gemachten Änderungsvorschläge prüfen und ggf. einarbeiten. Danach wandert alles an den Machandel-Verlag, damit die endlich mit der eigentlichen Arbeit beginnen können.

Zwischendurch wird am fünften und letzten Bestien-Band geplottet. Held und Heldin stehen fest, aber ich brauch noch ein paar böse Kniffe und vor allem Steine, die ich den beiden in den Weg werfen kann, aber ich bin zuversichtlich, dass das werden wird. Jedenfalls sollen am Schluss dieses Teils alle offenen Enden verknüpft sein. Schauen wir doch mal, ob mir das gelingt.

Abgesehen von diesem Programm steht endlich die Fertigstellung meiner Dhraden-Reihe auf dem Programm. Auch hier sollen es vier Teile werden, auch hier sind bereits zwei davon fertig. Teil 3, der sich für mich ebenfalls nicht gerade leicht gestaltet hat bisher, steht zu 80{7e4bd455ae0cc9ef24be31f29fe3fd810d1aacafa1ce8ef7f75192d18d2b2fae} und soll bis Ende März/Mitte April abgeschlossen sein. Danach folgt – sofern nicht noch ein gewisses anders Projekt dazwischen grätscht – der vierte und letzte Dhraden-Teil.

Das alles soll dieses Jahr passieren, neben Leipziger Buchmesse, Loveletter Convention und BuCon. Ach ja, am NaNoWriMo möchte ich auch teilnehmen und … und … mir scheint, ich werde von Jahr zu Jahr größenwahnsinniger. Aber es macht auch Spaß und jetzt, da ich scheinbar endlich meinen Schreibrhythmus gefunden habe, erscheint mir diese Sache auch durchaus machbar. Mal sehen, ob es mir gelingt.

BuCon Dreieich: Ein wunderbares Erlebnis

Berichte über den BuCon gibt es viele und Bilder vermutlich noch mehr. Ich werde es diesmal relativ kurz halten – wer mich kennt, weiß, dass das etwas besonderes ist.
Mein BuCon-Wochenende begann bereits am Freitag mit großem Chaos. Meine Hausgäste Tanja Rast und Sarah König standen bereits frühzeitig im Stau. Wenigstens die gute Malinche konnte fast pünktlich am Bahnhof eingesammelt werden.
Abends ging es dann in entspannter Runde zum Italiener. Eine schon dreijährige Tradition, die ich nicht missen mag. Es wurde viel gelacht, viel geredet und sich schon einmal geistig auf den BuCon-Tag eingestimmt.
Dieser begann nach einem kleinen Frühstück. Wir erreichten Dreieich rasch und fanden uns sogleich von vielen Tintenzirklern umringt. Es wurde geknuddelt, gelacht und Blödsinn geredet. Dann ging es schnell zu den ersten Lesungen.
Romy Wolf mit ihrem Debüt Roman verzauberte, obwohl es eine Premiere auch in Sachen Lesung war. Malinche aka Sabrina Zeleny erfreute uns zusammen mit ihrer Verlegerin mit den „Kondorkindern“ und danach nagte auch schon die Nervosität an mir.

Freundlicherweise von Jürgen und Petra Schmidt zur Verfügung gestellt.

Alle Bilder wurden freundlicherweise von Jürgen und Petra Schmidt zur Verfügung gestellt.

Meine eigene Lesung rückte immer näher. Die Angebote, mich mit Schnaps zu beruhigen lehnte ich zugunsten einer leichten Zunge ab. Leider wurde der Saal nicht wirklich pünktlich frei und dann schien auch noch die Sonne auf den Lesetisch, so dass wir die Jalousien herunterlassen musste, bis es schließlich zappenduster war.
Nichtsdestotrotz war die Lesung wunderbar. Der Saal war fast voll, die Zuhörer haben an den richtigen Stellen gelacht und von irgendwo hörte ich ein „Schatz, die Bücher kaufen wir aber jetzt nicht alle auf einmal“, was mir zeigte, dass sich die Nervosität doch gelohnt hat.
Ich danke allen Zuhörern, den Organisatoren des BuCon und meiner Verlegerin für diesen tollen Tag.

Helen liest in Dreieich

Seit drei Jahren nehme ich nun regelmäßig am Buchmesse Convent in Dreieich teil. Bisher stets als Besucherin und Zuhörerin toller Lesungen.
In diesem Jahr habe ich es dann erstmal gewagt und mich selbst für ein Panel beworben. Große Chancen habe ich mir nicht ausgemalt. Pessimistin von Haus aus eben.
10014652_601077329985704_1826040911_nUmso erfreuter und überraschter war ich, als ich dann die Email der Organisatoren bekam, dass ich tatsächlich in Dreieich lesen darf.
Um 17 Uhr findet ihr mich auf dem Holodeck, wo ich aus Höllenjob für einen Seraph lesen werde.
Ich würde mich sehr freuen, viele von euch dort zu treffen.

Übrigens, meine Freunde Ann-Kathrin Karschnick, Tom Daut und Sabrina Železný werden auch lesen. Sabrina erfreut uns mit ihren Kondorkindern, Ann-Kathrin liest aus Phoenix – Tochter der Asche und die Donnerstimme Tom gönnt uns ANNO SALAVTIO 423 – Der gefallene Prophet.
Die Daten hierzu entnehmt ihr bitte direkt der Homepage des BuCon.