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Interview: Eileen Raven Scott

Sämtliche Rechte am Bild liegen bei Eileen Raven Scott

Eileen Raven Scott

Meine erste Interviewpartnerin ist meine Verlagskollegin Eileen Raven Scott, deren Debütroman „Feuerküsse“ ebenfalls bei Machandel erschienen ist (ISBN 978-3-939727-38-5, 130 Seiten, Preis 5,90 Euro).Ich freue mich sehr, dass Eileen sich bereit erklärt hat, hier ein paar Fragen zu beantworten.

HBK: Hallo, Eileen. Vielen Dank, dass du gekommen bist. Magst du dich vielleicht kurz vorstellen?
ERS: Also, geboren wurde ich 1980 in Norddeutschland, wohne mittlerweile aber mit meiner Familie im bergischen Land. Mit dem Schreiben habe ich so richtig vor ungefähr 4 Jahren angefangen. In der Schule habe ich schon ein paar Romane angefangen, aber nie beendet und leider sind diese auch noch auf der Festplatte eines ganz alten Computers, wo ich nicht mehr drankomme. Weil ich lange in England gewohnt habe, spielen ganz viele meiner Romane und Geschichten auf den britischen Inseln, mittlerweile aber auch einige in Köln, wo ich oft bin.

HBK: Dein Roman „Feuerküsse“ ist im Januar 2014 bei Machandel erschienen. Erzähl mal, wie bist du auf Machandel aufmerksam geworden? cover_Feuerkuesse

ERS: Meine Verlegerin Charlotte ist im gleichen Autorenforum für Fantasy-Autoren unterwegs wie ich. Dort habe ich sie sozusagen entdeckt und weil sie gerade nach Novellen gesucht hat, habe ich ihr meine Feuerküsse geschickt. Der Machandel Verlag ist ein liebevoll geführter Kleinverlag, der aber mittlerweile schon einen ganzen Stand auf der Leipziger Buchmesse mit seinem Programm füllen kann und viele tolle Romane im Angebot hat.

HBK: Wir haben uns ja dieses Jahr in Leipzig das erste Mal persönlich getroffen – was ich übrigens sehr schön fand. Wie hat dir die Messe gefallen? Wirst du nächstes Jahr wiederkommen?
ERS: Das fand ich auch sehr schön! Und die Messe an sich hat mir auch richtig gut gefallen. Ich habe mir ein paar Lesungen und Vorträge angehört, mich über die vielen Cosplayer gefreut und natürlich ganz lange am Verlagsstand von Machandel mit meinen Kolleginnen geplaudert. Eine gemütlichere Atmosphäre als auf der Frankfurter Buchmesse, zu der ich aber auch gerne mochte. Vermutlich würde ich aber eher wieder nach Leipzig kommen nächstes Jahr. Wenn das terminlich hinhaut, werde ich da sein.

HBK: Du schreibst wie ich im fantastischen Genre. Ich schätze daher, es geht dir wie mir, dass dich jeder fragt: Warum ausgerechnet Fantasy? Vielleicht magst du uns die Frage auch noch beantworten?
ERS: Warum Fantasy, hmm. Ich würde sagen, weil ich es selbst gerne lese, vor allem Paranormal Romance. Zu der Zeit, als ich mein erstes Manuskript begonnen habe, habe ich gerade einige Vampirreihen verschlungen und dachte ich probiere das auch mal aus. Alle Romananfänge die aus der Zeit davor existieren waren realistische Geschichten und das hat mich nie wirklich so gepackt. Ich mag einfach diese ganzen Fantasywesen wie Gestaltwandler und Dämonen natürlich.

HBK: Welches andere Genre würde dich reizen?
ERS: Ich versuche mich gerade an einem Krimi, der keine fantastischen Elemente hat. Das hat mir auch großen Spaß gemacht beim schreiben. Ansonsten könnte ich mir auch vorstellen, mal etwas lustiges zu schreiben, Chick Lit vielleicht und Jugendbücher oder Kinderbücher ab 10. Wobei man da natürlich auch Fantasy schreiben kann.

HBK: Und wie bist du überhaupt zum Schreiben gekommen?
ERS: Die ersten Romananfänge habe ich vielleicht so mit 12 angefangen, warum weiß ich gar nicht mehr so genau. Bücher habe ich schon immer geliebt. Sobald ich schreiben konnte, habe ich kleine Gedichte verfasst, die ich allerdings keinem mehr zeigen würde. Als Teenie dann Songtexte und meine erste Kurzgeschichte (außerhalb der Schule).

HBK: Leider konnte ich „Feuerküsse“ bisher nicht lesen, obwohl ich ihn bereits gekauft habe. Ich hörte aber, dass demnächst eine Leserunde stattfinden wird, an der ich teilnehmen werde. Aber verrate mir doch vorab, gab es optische Vorbilder für deine Figuren?
ERS: Hmm, nein, Schauspieler oder dergleichen als Vorbilder hatte ich nicht. Natürlich hatte ich meine Figuren von Anfang an im Kopf, aber eine Zeichnung von ihnen gibt es nicht. Vielleicht probiere ich das irgendwann mal, reizen würde es mich schon meine Figuren mal zu zeichnen. Vermutlich ist es aber schwer sie genau so hinzubekommen, wie ich sie haben möchte.

HBK: Gibt es Autoren, die du als deine Lieblingsautoren bezeichnen würdest? Vielleicht sogar als Vorbilder? Wenn ja, wer ist es denn und vor allem: warum?
ERS: Vorbilder sind es nicht so richtig, aber ich habe eine Reihe von Lieblingsautoren, Neil Gaiman zum Beispiel und im Bereich der Kinder- und Jugendbücher Antonia Michaelis. Beide schreiben Fantasy und ich finde ihre Ideen wirklich großartig. Bei Antonia Michaelis reizt mich auch sehr der Schreibstil, da freue ich mich ständig über die Formulierungen und die ganzen Bilder die beim lesen entstehen. Ich mag aber auch eine Reihe anderer Autoren und Autorinnen von denen ich mehrere Bücher im Regal stehen habe, auch aus anderen Genres.

HBK: Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Schreiben seine Zeit braucht. Wie sieht es bei dir aus? Wie teilst du dir deine Schreibzeit ein? Hast du bestimmte Rituale?
ERS: Rituale habe ich eigentlich keine, ich schreibe entweder am Schreibtisch oder an meinem Laptop, wenn ich unterwegs bin, gerne in der Bahn oder im Urlaub da, wo ich gut und gemütlich sitzen kann. Zuhause versuche ich abends zu schreiben und an freien Tagen am liebsten Vormittags. Mein Ziel ist es schon täglich zu schreiben, aber das klappt leider nicht immer.

HBK: Wenn du gerade nicht schreibst, gibt es noch ein anderes Hobby, das dir sehr am Herzen liegt?
ERS: Lesen natürlich, ansonsten mache ich gerne Yoga, Bollywood Tanz und gehe auch sehr gerne stundenlang spazieren. Zählt reisen auch als Hobby? Das mache ich auch gerne, vor allem nach England. Oh und Malen, aber dazu komme ich so gut wie gar nicht momentan.

HBK: Es wird gemunkelt, dass es eine Fortsetzung von „Feuerküsse“ geben soll. Stimmt das? Oder hast du derzeit andere Projekte am Laufen, die deine Zeit beanspruchen?
ERS: Ja, das stimmt. Ich schreibe gerade am zweiten Teil zu Feuerküsse. Parallel arbeite ich noch an einem Krimi und einem Kinderbuch ab 10. Es gibt noch ein paar andere angefangene Projekte, aber die müssen jetzt erst mal warten.

HBK: Liebe Eileen, ich danke dir sehr für dieses interessante Gespräch. Zum Abschluss hast du jetzt noch die Gelegenheit, ein paar Worte an die Leser zu richten.
ERS: Vielen Dank auch an dich, Helen, für das nette Interview. Wer noch ein bisschen über mich erfahren möchte, kann mich auf Facebook finden unter meinem zweiten Pseudonym Lia Haycraft oder meine Webseite besuchen. Mein zweiter Roman wird im November 2014 bei Bookshouse erscheinen und zu den Feuerküssen soll es auf Lovelybooks Anfang Juni eine Leserunde geben.

Neuer Roman: „Höllenjob für einen Seraph“

Der Andeutungen sind nun genug gemacht, jetzt ist es Zeit für Taten. Endlich kann ich offiziell bekanntgeben, dass spätestens zum 13. März 2014 mein neuer Roman erscheint.
Alle Fans von Höllenjob für einen Dämon wird es freuen zu lesen, dass die Fortsetzung
Höllenjob für einen Seraph (ISBN: 978-3-939727-44-6) endlich fertig ist.

Einen kleinen Vorgeschmack soll Euch das Cover bieten:
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Und darum geht es:

Sie heißt Lilith. Sie ist verdammt sexy. Und ihr folgt das Chaos auf Schritt und Tritt – sogar bis in den Himmel. Denn genau dorthin, ins Paradies, ist die rothaarige Dämonin zur Strafe verbannt worden. Keusch und züchtig soll sie die Harfe spielen. Ausgerechnet!
Lilith würde durchdrehen, wäre da nicht ihr Wächter, der attraktive Engel Ravael, den zu ärgern ihre einzige Freude ist. Aber noch bevor sie Ravael verführen kann, werden beide abrupt auf göttlichen Befehl auf die Erde geschickt. Und dort hat Lilith wichtigere Sorgen als ihren Sex-Appeal. Versagen Ravael und sie bei ihrer Mission, droht ihr die vollständige Vernichtung und ihm der Fall aus dem Himmel.
Dass dabei auch noch die Menschheit mit draufgehen könnte, stört Lilith weniger als dieses komische Gefühl, das der Engel in ihr geweckt hat. Wenn sie bloß wüsste, was es ist und wie sie es wieder loswerden kann …

Auch wenn einige von euch – oder die meisten? – Shatan als Helden der Geschichte vermissen werden, Lilith leidet fast genauso sehr wie er, und ich habe nicht vergessen, ihr mit Ravael einen äußerst sexy Engel an die Seite zu stellen. Außerdem hat Shatan ebenfalls eine Rolle in dieser verzwickten Geschichte, von der ich hoffe, dass sie euch genauso begeistern wird wie der erste Teil.

Vorbestellungen können direkt beim Verlag oder über mich erfolgen.

Ach ja:
Schaut demnächst nochmal rein, denn ich werde ein kleines Gewinnspiel veranstalten, bei dem Ravael und Shatan die Hauptrollen haben werden.