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LoveLetter Convention – Wo ihr mich finden könnt

Der Terminplan für die Loveletter Convention steht fest, und ich muss euch sagen, mein Kalender für diese Tage ist gut gefüllt.

Wann ich wo zu finden bin, findet ihr hier:

Samstag, 02.5.2015:

10:00 Uhr – Workshop: Romantik und Steampunk, Raum 123
15:00 Uhr – Q&A (zusammen mit Bianca Iosivoni), Raum 112
16:30 Uhr – Lesung aus „Victorian Secrets: Verbotene Sünden“, Raum 121

Sonntag, 03.05.2015:

11:00 Uhr – Meet&Greet (zusammen mit Kathrin Lichters, Kim Nina Ocker, Katja Piel), Garten
16:00 Uhr – Signierstunde, Aula

Aber so richtig losgehen wird es schon am 1. Mai 2015 .
Nach meiner Anreise treffe ich mich zusammen mit anderen Autoren mit den Gewinnern der Romance Edition Aktion MEET, GREET & EAT zu einem gemeinsamen Abendessen und nettem Plausch.

Bleibt nur noch die Frage: Wer kommt zu meinem Workshop?

Leipziger Buchmesse: Ein Rückblick – Abschluss (Teil 4)

Sonntag!

Da war er nun, der letzte und gleichzeitig nervenaufreibendste Tag der Messe für mich. Ich sollte ein Medley aus meinen Kurzgeschichten aus dem Shativersum lesen. Im Vorfeld hatte ich die Mitglieder des Tintenzirkels mehr oder weniger genötigt, frühmorgens aus dem Bett zu fallen, um da zu sein, damit ich nicht vor leeren Sitzen lesen muss. Petra Schmidt wurde kurzerhand als Einweiser bestimmt, die mir helfen sollte, einzuschätzen, wann ich langsamer oder lauter werden oder dem Ende näher kommen musste.

Ann-Kathrin Karschnick vor dem Papierverzehrer Verlags Stand

Ann-Kathrin Karschnick vor dem Papierverzehrer Verlags Stand

Mein Herz fühlte sich an wie ein Presslufthammer. Auch, weil ich meine Stimme kurzzeitig nicht wieder fand. Charlotte Erpenbecks „Rohöl“, ein Lakritzlikör, hat meine Stimmbänder aber mit nur einem Schluck wieder freigeputzt. Klar, dass sie das Zeug selbst gebraut hat, aber sie ist nett und teilt ihre Rezepte – gegen entsprechendes Entgelt versteht sich.

Jedenfalls saß ich schließlich mit meinen Büchern, der Shatan Plüschfigur und feuchten Händen vor den mehr oder weniger leeren Plätzen. Gut, dachte ich mir also, lese ich eben für den Tintenzirkel, die wissen das wenigstens auch zu schätzen. Zugegeben, ich fühlte mich ein wenig bockig (das kam vom Rohöl, ich schwöre es!). Nach dem ersten Absatz schaute ich auf, um zu sehen, welche Anweisungen Petra mir gab. Lauter, leiser … ihr erinnert euch. Alles schien gut, ich machte weiter. Aus einer Ecke hörte ich ein Kichern und freute mich, wenigstens einer Person gefiel es. Doch es wurde mehr. Stellenweise wurde offen gelacht und meine Nervosität legte sich, denn diese Geräusche kamen an genau der richtigen Stelle. Ein kurzer Blick und … Was im Namen Shatans und der Unterwelt war das? Die Leseinsel war voll besetzt. Aus den Augenwinkeln erkannte ich sogar Menschen, die am Rand stehengeblieben waren und lachten und lauschten!

Hanna Nolden und ich vor dem Machandel Stand

Hanna Nolden und ich vor dem Machandel Stand

Leider konnte ich die zweite geplante Geschichte nicht zu Ende bringen, aber mein dezenter (hüstel) Hinweis, dass man die Story ja selbst nachlesen könne, wurde dankbar aufgegriffen. In der kurzen Zeit nach der Lesung habe ich solange Autogramme geschrieben, bis der erste Teil vergriffen war. Der Wahnsinn. Eine solche Reaktion hatte ich nicht erwartet und ich gestehe, ich kreisele immer noch ein wenig vor Freude darüber, wie gut die Geschichten angekommen sind.

Danach ging es leider schon wieder Richtung Heimat. Ich gönnte mir noch einen großen Kaffee in dem Laden mit dem Engel auf dem Pappbecher und kam dabei ins Gespräch mit einer Messebesucherin, die sich als Buchhändlerin entpuppte. Sie kannte zwar weder den Verlag noch mich, aber sie hat sich meinen Namen und die Titel meiner Romane notiert. Ihr merkt es, ich hatte einen Lauf. 🙂
Trotzdem war ich froh, als ich im Heimathafen vom meinem Lebenskapitän in Empfang genommen wurde. Ich habe ihn vermisst, ebenso wie er mich. Trotzdem wissen wir beide: Nächstes Jahr geht es wieder gen Osten.

Bevor ich diese Berichtsreihe abschließe, möchte ich aber noch ein dickes Danke loswerden: An Petra, die meine Leipzig-Mama ist und so toll organisiert hat. An Jürgen, den weltbesten Taxifahrer, der nie die Geduld mit uns Weibern verloren hat und immer lächelt, auch wenn wir ihn ganz bestimmt sehr genervt haben. An Maja (auch fürs Frühaufstehen am Sonntag!), Snöblumma und Sprotte, dass ihr so tolle Mitbewohnerinnen seid. An meine Fans, die ich endlich einmal persönlich treffen konnte. An die Zuhörer bei der Lesung, ihr habt mir echt den Tag gerettet. An die Tintenzirkler, einfach weil es euch gibt, ihr seid die beste Zweitfamilie, die man sich wünschen kann. Und an Leann, die für mich extra früh aufgestanden ist, um mich rechtzeitig zur Lesung zu chauffieren.

BuCon Dreieich: Ein wunderbares Erlebnis

Berichte über den BuCon gibt es viele und Bilder vermutlich noch mehr. Ich werde es diesmal relativ kurz halten – wer mich kennt, weiß, dass das etwas besonderes ist.
Mein BuCon-Wochenende begann bereits am Freitag mit großem Chaos. Meine Hausgäste Tanja Rast und Sarah König standen bereits frühzeitig im Stau. Wenigstens die gute Malinche konnte fast pünktlich am Bahnhof eingesammelt werden.
Abends ging es dann in entspannter Runde zum Italiener. Eine schon dreijährige Tradition, die ich nicht missen mag. Es wurde viel gelacht, viel geredet und sich schon einmal geistig auf den BuCon-Tag eingestimmt.
Dieser begann nach einem kleinen Frühstück. Wir erreichten Dreieich rasch und fanden uns sogleich von vielen Tintenzirklern umringt. Es wurde geknuddelt, gelacht und Blödsinn geredet. Dann ging es schnell zu den ersten Lesungen.
Romy Wolf mit ihrem Debüt Roman verzauberte, obwohl es eine Premiere auch in Sachen Lesung war. Malinche aka Sabrina Zeleny erfreute uns zusammen mit ihrer Verlegerin mit den „Kondorkindern“ und danach nagte auch schon die Nervosität an mir.

Freundlicherweise von Jürgen und Petra Schmidt zur Verfügung gestellt.

Alle Bilder wurden freundlicherweise von Jürgen und Petra Schmidt zur Verfügung gestellt.

Meine eigene Lesung rückte immer näher. Die Angebote, mich mit Schnaps zu beruhigen lehnte ich zugunsten einer leichten Zunge ab. Leider wurde der Saal nicht wirklich pünktlich frei und dann schien auch noch die Sonne auf den Lesetisch, so dass wir die Jalousien herunterlassen musste, bis es schließlich zappenduster war.
Nichtsdestotrotz war die Lesung wunderbar. Der Saal war fast voll, die Zuhörer haben an den richtigen Stellen gelacht und von irgendwo hörte ich ein „Schatz, die Bücher kaufen wir aber jetzt nicht alle auf einmal“, was mir zeigte, dass sich die Nervosität doch gelohnt hat.
Ich danke allen Zuhörern, den Organisatoren des BuCon und meiner Verlegerin für diesen tollen Tag.

Helen liest in Dreieich

Seit drei Jahren nehme ich nun regelmäßig am Buchmesse Convent in Dreieich teil. Bisher stets als Besucherin und Zuhörerin toller Lesungen.
In diesem Jahr habe ich es dann erstmal gewagt und mich selbst für ein Panel beworben. Große Chancen habe ich mir nicht ausgemalt. Pessimistin von Haus aus eben.
10014652_601077329985704_1826040911_nUmso erfreuter und überraschter war ich, als ich dann die Email der Organisatoren bekam, dass ich tatsächlich in Dreieich lesen darf.
Um 17 Uhr findet ihr mich auf dem Holodeck, wo ich aus Höllenjob für einen Seraph lesen werde.
Ich würde mich sehr freuen, viele von euch dort zu treffen.

Übrigens, meine Freunde Ann-Kathrin Karschnick, Tom Daut und Sabrina Železný werden auch lesen. Sabrina erfreut uns mit ihren Kondorkindern, Ann-Kathrin liest aus Phoenix – Tochter der Asche und die Donnerstimme Tom gönnt uns ANNO SALAVTIO 423 – Der gefallene Prophet.
Die Daten hierzu entnehmt ihr bitte direkt der Homepage des BuCon.