Schlagwort-Archiv: Romane

MGE

Gewinnspiel: Meet, Greet & Eat

Annika Dick und ich sind am 22. April 2016 in Berlin und verlosen ein gemeinsames Abendessen mit uns im Restaurant „Muse“ an zwei unserer Leser.
Teilnehmen kann jeder, der am Freitag, den 22. April 2016 in Berlin ist und uns bis zum 3. April 2016, 23:59 Uhr folgende Frage beantwortet:

Was ist dein Lieblingsbuch von mir und warum gerade dieses?

Die Teilnahme erfolgt auf unseren Facebookfanseiten (Helen, Annika) sowie unseren Autorenblogs hier und „Annika Dick“. Jeder von uns lost einen Leser aus, so dass wir am Ende in gemütlicher Viererrunde den Abend genießen können (wer seinen Partner mitbringen möchte, muss dies auf eigene Kosten tun). Adresse und Uhrzeit wird den Gewinnern dann in einer separaten PN/Email mitgeteilt. Sofern ihr euch bei uns beiden bewerbt (was möglich ist) und jeweils ausgelost würdet, rückt natürlich auf einer der beiden Seiten ein anderer nach. Die Entscheidung hierrüber treffen Annika und ich dann auf dem kurzen Dienstweg, es erfolgt keine Neuauslosung.

DATENSCHUTZ

Persönliche Daten der Teilnehmer werden nicht veröffentlicht, die Namen der Gewinner werden aber in der Verlosungsmeldung auf Facebook und auf unseren Blogs veröffentlicht.

DISCLAIMER

Veranstalter der Verlosung sind Annika dick und ich. Facebook oder jede andere Seite, auf der der Beitrag geteilt wurde, haben mit diesem Gewinnspiel nichts zu tun und stehen nicht als Ansprechpartner zur Verfügung.

Hinter den Kulissen: Autorin schockiert Leserin

 

Es könnte lustig sein, wenn es nicht eigentlich traurig wäre.

Vor zwei Wochen bekam ich via Facebook eine Nachricht, in der eine Leserin sich vielmals bei mir entschuldigte, dass sie mich störe, aber sie wolle noch einige Fragen zu meinem Roman beantwortet wissen. Da für mich die Leser das Wichtigste an der Schreiberei sind, habe ich mir natürlich die Zeit genommen, die Fragen zu beantworten. Allerdings wunderte ich mich über die verzagte Anfrage, sagte aber dazu nichts. Die Leserin war zufrieden, aber sichtlich überrascht über meine so freundliche Reaktion.
Letzte Woche erhielt ich eine ähnliche Anfrage. Wieder nahm ich mir die Zeit, die Fragen der Leserin zu beantworten – unabhängig davon, dass sie Bloggerin ist. In erster Linie ist sie Leserin und wenn sie etwas nicht verstanden oder vermeintlich überlesen hat, bin ich natürlich gewillt, zu helfen. Mit dieser Leserin blieb ich ein bisschen länger in Kontakt und wir unterhielten uns über genau jenes Thema: Autoren, die gerne überall beworben werden wollen, aber wenn es um ein oder zwei Fragen geht, sofort abblocken und ihre nicht vorhandene Zeit vorschieben.

Das Gespräch hat mich nachdenklich gemacht. Ich mag vielleicht als Kleinverlagsautorin nicht ganz so sehr viel Druck haben wie ein Bestseller-Autor, aber trotzdem gehören für mich Fanbriefe, Fragen etc. doch zum „Job“ mit dazu. Und ja, ich leide auch unter chronischem Zeitmangel, trotzdem nehme ich mir die Minuten, um für potenzielle oder vorhandene Fans da zu sein. Für mich bedeutet das, höflich zu sein. In anderen Branchen nennt man das Kundenbindung.

Ich erinnere mich noch daran, als junges Mädchen meinem Schauspielerschwarm einen Brief geschrieben und um ein Autogramm gebeten zu haben. Klar, kam das von der Pressestelle, aber ich bekam eine Antwort. Ich wurde nicht abgebügelt aufgrund von Zeitmangel. Logisch, dass ich diesem Star weiter die Stange hielt. Genauso geht es doch den Lesern, die ein wenig Aufmerksamkeit von uns erfahren. Man kommt ins Gespräch, hört vielleicht sogar raus, was sich der besagte Leser vom nächsten Projekt erhofft, kann ein bisschen neugierig machen und im besten Fall einen Fan für die noch kommenden Bücher gewinnen.

Breche ich mir dadurch einen Zacken aus der Krone? Nein! Denn ohne solche Leser, die später vielleicht ihrem besten Freund/ihrer besten Freundin erzählen: „Du, ich hab mich da neulich mit der Autorin xyz über Gott und die Welt unterhalten – die war sooo nett!“ hätte ich gar kein Krönchen, aus dem ein Zacken fallen kann.
Ein weiterer – für mich sehr persönlicher Aspekt – ist, dass ich mich geschmeichelt fühle. Es gibt so viele Menschen auf dieser Welt, die sich nicht einmal zu telefonieren trauen. Wenn sich also der eine oder andere dazu durchringt, mich anzuschreiben, bedeutet mir das sehr, sehr viel. Es zeigt mir, dass ich als Autor auch eine gewisse Wertschätzung erfahre, die sich nicht nur in Tantiemen messen lässt.

Schon höre ich die Lästerer. „Die schreiben dich nur an, weil sie hoffen, was kostenlos zu bekommen!“
Das stimmt nicht. Jede dieser Leserinnen besaß meine Bücher bereits. Nicht eine davon hat mich gefragt, ob sie für ein Freiexemplar oder sonstiges geschenkt bekommen könnte. Ich würde da auch nein sagen. Sie wollten sich einfach nur mit mir unterhalten. Dem Menschen hinter dem Buch.

Und wisst ihr was: Es macht großen Spaß. Ich bin eine ganz Schlimme, ich werde es wieder tun. Warum? Weil ich nicht beiße. Weil ich meine Leser mag und stolz darauf bin, die Nähe mit ihnen halten zu können.
Von daher, schreibt mir, fragt mich etwas, lasst mir einen Gruß da. Ihr bekommt immer eine Antwort. Versprochen!

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Blogger schenken Lesefreude 2015

Zum dritten Mal in Folge bin ich bei der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ mit dabei, weil ich es für eine sinnvolle Sache halte und gerne meine Freude am Lesen mit anderen teilen möchte. Anders als in den Vorjahren werde ich aber nicht nur meine eignen Bücher verschenken. Dazu gibt es später mehr.

Aber was ist „Blogger schenken Lesefreude“ überhaupt? Ich zitiere mal die Organisatoren:

“Blogger schenken Lesefreude” ist eine Gemeinschaftsaktion lesebegeisterter Blogger, die zum Welttag des Buches auf ihren Blogs Lieblings-Bücher verlosen.

Warum machen wir das?

Wir sehen uns als Botschafter in Sachen Lesefreude. Ein Leben ohne Bücher, Hörbücher und eBooks wäre für uns ein trauriges Leben.
Am Welttag des Buches möchten wir unsere Lese-Begeisterung in die Welt hinaustragen und andere damit anstecken. Für uns ist dieser Tag wirklich ein Feiertag! Deswegen verlosen wir am 23. April 2015 auf unseren Blogs Bücher, die uns begeistert haben.
Jeder Blogger organisiert seine Verlosung selbst. “Blogger schenken Lesefreude” stellt nur die Vernetzungs-Plattform zur Verfügung. Wir kümmern uns auch um die Verbreitung der Aktion.

Ihr seht also, es ist eine tolle Aktion, die es verdient, unterstützt zu werden.

Das sind die Gewinne:

Codename Nike“ von Annika Dick (mit Autogramm!)
Liebe: Ein unordentliches Gefühl“ von Richard David Precht
Höllenjob für einen Seraph“ von mir, natürlich mit Widmung :)

Behaltet also diesen Blog im Auge, denn um zu gewinnen, müsst ihr eine wie immer eine Kleinigkeit für mich tun. Die genauen Teilnahmebedingungen gebe ich demnächst hier bekannt.

Leipziger Buchmesse: Ein Rückblick – Teil 2

Donnerstag!

Heute galt es. Ich fuhr zur Messe. Allein, weil meine Wohnungsgenossinnen bis spät in die Nacht geredet und geschrieben haben.

Julia Schwenk und ich vor dem Cursed Verlags-Stand

Julia Schwenk und ich vor dem Cursed Verlags-Stand

Ich war aufgeregt, weil ich endlich Julia Schwenk von Cursed wiedertreffen würde, und beladen wie ein Packesel, weil ich für so viele Leute Dinge mitbringen musste: signierte Exemplare meines Victorian Secrets, eine Bewerbungsmappe und Vieles mehr.
Mein Treffen mit Julia verlief wie erwartet sehr entspannt. Sie hat mich auf den neuesten Stand ihres Verlages gebracht, wir haben über Gott und die Welt geredet und ehe ich mich versah, musste sie zurück zu ihrem Stand und ich wollte ja zu Machandel, endlich den Rest meiner Mitbringsel loswerden.
Kaum am Stand wurde ich mit großem Hallo begrüßt, die obligatorischen Standhilfen waren wie immer zusammen mit Charlotte Erpenbeck schon mitten drin im Beraten.

Charlotte Erpenbeck und ich am Machandel Stand

Charlotte Erpenbeck und ich am Machandel Stand

Trotzdem fanden wir Zeit für eine innige Umarmung und dann sprach mich jemand von der Seite an: „Hallo, ich hörte gerade, Sie sind Frau Kraft?“ Nun, das zu verneinen, wäre wohl kaum möglich gewesen, ich wollte es auch gar nicht. Die junge Dame war sehr nett und verriet mir, dass sie ein waschechter Fan ist. Leider musste ich ihre Frage nach einem dritten Höllenjobband verneinen, aber als ich ihr von Victorian Secrets erzählte, bekam sie einen ganz verklärten Blick. Ich glaube, da hat jemand angebissen. :)

Petra Schmidt vor ihrer Lesung aus "Silberwolf"

Petra Schmidt vor ihrer Lesung aus „Silberwolf“

Am Donnerstag durfte ich noch Petra Schmidts Lesung aus „Silberwolf“ lauschen, die sie ganz wunderbar interpretiert hat, danach bekam ich noch etwas von Annika Dicks Lesung aus „Nike“ mit. Als altes Fangirl konnte ich es nicht lassen, anschließend zum Signiertisch zu gehen und die liebe Annika ein wenig aufzuziehen. Sie nahm es gutmütig hin, sie weiß schließlich, was sie an mir hat.

v. links nach rechts Susanna Montua, ich, Annika Dick

v. links nach rechts
Susanna Montua, ich, Annika Dick

Zu guter Letzt landete ich am Stand von Papyrus Autor, wo ich VS hinterlegte gegen ein Foto und einen Becher Wasser. Mit den Herren Ramps habe ich ein kleines, aber feines Gespräch zum Programm geführt, dann ging es auch schon wieder zurück an die Front äh den Stand.

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LoveLetter Convention, 2.-3. Mai 2015 in Berlin

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So auch die Loveletter Convention am 2.-3. Mai 2015.

Bereits zum vierten Mal findet die Veranstaltung in Berlin statt, wie im Vorjahr auf dem Campus der GLS Sprachschule im Bezirk Prenzlauer. Fans und Fachleute können sich wieder ein ganzes Wochenende lang auf Europas Konferenz für Liebesromanleser und -autoren über das beliebteste Buchgenre der Welt austauschen. Es gilt zahlreiche deutsche und internationale Stars der Szene bei Panels, Q&As, Lesungen und vielem mehr hautnah kennenlernen. Wie schon zuvor bildet die große Signierstunde den Abschluss.

Da ich dieses Jahr zum ersten Mal selbst dabei sein werde, freue ich mich schon darauf, meine Fans in natura zu treffen, neue hinzuzugewinnen und interessante Leser und Autorenkolleginnen und –kollegen kennenzulernen.

Ganz besonders freue ich mich darauf meine Verlegerin und Lektorin vom Romance Editon Verlag persönlich zu treffen und natürlich auch auf meine Verlags-Kollegin Bianca Iosivoni. Ich hoffe zudem, dass sich vielleicht die Gelegenheit ergibt Thea Harrison zu begegnen, deren Elder Race-Reihe ich förmlich inhaliert habe.

Soweit ich erfahren haben, gibt es noch Tickets, also, wer von euch kommt auch?

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BuCon Dreieich: Ein wunderbares Erlebnis

Berichte über den BuCon gibt es viele und Bilder vermutlich noch mehr. Ich werde es diesmal relativ kurz halten – wer mich kennt, weiß, dass das etwas besonderes ist.
Mein BuCon-Wochenende begann bereits am Freitag mit großem Chaos. Meine Hausgäste Tanja Rast und Sarah König standen bereits frühzeitig im Stau. Wenigstens die gute Malinche konnte fast pünktlich am Bahnhof eingesammelt werden.
Abends ging es dann in entspannter Runde zum Italiener. Eine schon dreijährige Tradition, die ich nicht missen mag. Es wurde viel gelacht, viel geredet und sich schon einmal geistig auf den BuCon-Tag eingestimmt.
Dieser begann nach einem kleinen Frühstück. Wir erreichten Dreieich rasch und fanden uns sogleich von vielen Tintenzirklern umringt. Es wurde geknuddelt, gelacht und Blödsinn geredet. Dann ging es schnell zu den ersten Lesungen.
Romy Wolf mit ihrem Debüt Roman verzauberte, obwohl es eine Premiere auch in Sachen Lesung war. Malinche aka Sabrina Zeleny erfreute uns zusammen mit ihrer Verlegerin mit den „Kondorkindern“ und danach nagte auch schon die Nervosität an mir.

Freundlicherweise von Jürgen und Petra Schmidt zur Verfügung gestellt.

Alle Bilder wurden freundlicherweise von Jürgen und Petra Schmidt zur Verfügung gestellt.

Meine eigene Lesung rückte immer näher. Die Angebote, mich mit Schnaps zu beruhigen lehnte ich zugunsten einer leichten Zunge ab. Leider wurde der Saal nicht wirklich pünktlich frei und dann schien auch noch die Sonne auf den Lesetisch, so dass wir die Jalousien herunterlassen musste, bis es schließlich zappenduster war.
Nichtsdestotrotz war die Lesung wunderbar. Der Saal war fast voll, die Zuhörer haben an den richtigen Stellen gelacht und von irgendwo hörte ich ein „Schatz, die Bücher kaufen wir aber jetzt nicht alle auf einmal“, was mir zeigte, dass sich die Nervosität doch gelohnt hat.
Ich danke allen Zuhörern, den Organisatoren des BuCon und meiner Verlegerin für diesen tollen Tag.

Freud und Leid: Ich bin keine Agentur!

Erfolg schafft Neider. Das stimmt. Aber Erfolg, egal wie minimal er sein mag, schafft noch mehr. Er lockt jene aus ihren Löchern, die gerne einen kleinen Happen abhaben möchten, und sei es nur, indem man ihnen ein Vorstellungsgespräch verschafft. Vitamin B sozusagen. Wobei Vorstellungsgespräch trifft es da noch nicht einmal. Aber der Reihe nach, ich will euch ja nicht verwirren, sondern all jenen da draußen, die meinen, ich müsse unbedingt ihr Buch lesen und einem der Verlage, für die ich schreibe, weiterempfehlen, sagen: Ich bin keine Agentur!
Ich bin Autorin. Ob nun erfolgreich oder nicht, sei dahingestellt. Mein Name ist momentan noch nicht so bekannt, wie ich es mir wünschen würde, aber offenbar kennen ihn all diejenigen, die ich nicht unbedingt kennen möchte.
Es fing eigentlich ganz harmlos an. Eine alte Bekannte besuchte mich und fragte: Hey, du hast doch früher so viel geschrieben, machst du das heute noch? Ich bejahte und teilte ihr mit, dass inzwischen zwei Bücher und eine Anthologie sowie ein paar einzelne Kurzgeschichten veröffentlicht wurden. Die Bekannte war sofort Feuer und Flamme, sie wolle das Buch unbedingt haben. Okay, dachte ich mir, bei so viel Enthusiasmus von jemandem, der eigentlich dafür bekannt war, lesen zu hassen, werde ich einfach hellhörig. Dennoch nahm ich eines der letzten Exemplare des ersten Bandes und reichte es ihr, damit sie den Klappentext lesen konnte. Ich will ja niemandem mein Buch aufdrängen, noch herrscht in unserem Land ja Meinungs- und Entscheidungsfreiheit.
Wie erwartet landete das Buch unbesehen auf dem Tisch und meine Bekannte starrte mich entzückt an. Lange bevor sie den Mund öffnete, ahnte ich schon, was folgen würde, wartete aber geduldig mit der vagen Hoffnung, dass sie vielleicht einfach von mir persönlich hören wollte, worum es im Roman ging. (Jaja, ich weiß, Hoffnung ist so ein lästiges Ding, es lässt sich irgendwie nicht ausmerzen.)
Nur einen Schluck Kaffee später starb die Hoffnung einen ihrer vielen Heldentode: Meine Bekannte habe einen Freund der so toll schriebe, ob ich nicht …
Ich verneinte, zugegeben, ohne sie aussprechen zu lassen. Trotzdem blieb ich ruhig. Ehrlich! Ich ließ mir nicht anmerken, dass mich das Verhalten störte. Für den Moment schien es auch, als akzeptiere sie die Antwort. Doch im weiteren Verlauf unserer Unterhaltung fielen dann immer wieder seltsame Kommentare, die ich nicht zuordnen konnte. Also fragte ich nach. (Kleiner Tipp: Fragt niemals nach, ihr bereut es. Versprochen!)
Ein wenig schnippischer im Tonfall bekam ich zur Antwort, sie dürfe nicht darüber sprechen. Immerhin ginge es dabei um Urheberrechte. (Öh, ja klar, hätte ich ja selbst drauf kommen können.)
Schließlich rückte sie mit der Sprache raus, der Roman sei ja schließlich von ihrem Freund und der möchte nicht, dass Details bekannt würden, ehe das Buch erschienen ist. Ihr Gesicht wurde ein wenig länger, als ich daraufhin zuckersüß fragte, ob es denn schon einen Vertrag gäbe, dann könne ich mir das Buch ja vormerken und ggf. später kaufen und selbst nachlesen.
Ihr könnt euch die Antwort sicher denken. Es gab keinen Verlag, nur ein ominöses Manuskript, dass ich doch bitte lesen möge, um dann eine glühende Empfehlung an den Verlag, bei dem ich unter Vertrag bin, zu schicken.
Behutsam, ich wollte ihre Gefühle nicht noch mehr verletzen, versuchte ich ihr zu erklären, dass es dazu nie kommen würde, weil ich keine Zeit habe, anderer Leute Manuskripte zu lesen, schon gar nicht, wenn ich diese „Autoren“ nicht einmal persönlich kenne oder überhaupt weiß, worum es im Manuskript geht.
Ja, ich bin Betaleser für befreundete Autoren. Ja, ich lese auch auf Korrekturen und wenn mir die Bücher gefallen, schlage ich den besagten Personen vor, sie sollen sich mal bei einem Verlag bewerben. Aber: Ich vermittele keine Manuskripte. Ich bin keine Agentur.
Keine Chance. Das Buch sei ein Beststeller. Die großen Verlage würden sich darum reißen. Warum, so ich, es dann noch keinen Verlag hätte? Tja, es mangele halt an Vitamin B und nur deshalb hätte ja auch ich überhaupt einen Vertrag bekommen.
Zugegeben, bei solchen Behauptungen knirschte meine Hutschnur ganz gewaltig. Ich erklärte meiner Bekannten, dass ich selbst „nur“ Kleinstverlagsautorin bin und mir meinen vermeintlichen Erfolg mühsam erarbeitet habe. Niemand half mir dabei. Die Klinken, die ich putzen musste, waren zahlreich. Außerdem teilte ich ihr mit, dass bei Kleinverlagen keine Millionenbeträge zu erwarten seien. Da müsse man schon realistisch bleiben. Auch, dass es generell schwierig sei, als Neuling bei großen Verlagen unterzukommen ohne Verlagsagentur, die sich den Vermittlungsservice im Übrigen bezahlen lassen.  (Okay, ich gebe es zu: Ich ließ durchblicken, dass ich ebenfalls etwas vom Kuchen abhaben will, sollte sie nicht langsam Ruhe geben.)
Bis dahin knirschte die Bekannte zwar mit den Zähnen, versuchte es aber stetig weiter. (Ihr kennt doch Mücken, die ständig um einen herumfliegen? Das Gefühl ist ähnlich!)
Also beschloss ich härtere Bandagen aufzuziehen und beschwor den Moment meines  Untergangs herbei, indem ich sagte, dass nicht jeder, der schreiben kann, auch schreiben kann.
Die Raumtemperatur sank bei dieser Aussage gen Gefrierpunkt, und während ich mich schon nach einem wärmenden Pullover umblickte, bechloss die Bekannte, das es Zeit wäre zu gehen. Ein paar Floskeln, ein lockeres Versprächen das Gnaze „irgendwann wieder zu wiederholen“, während gleichzeitig im Tonfall mitschwang: Du hast es geschafft und gönnst niemand anderem einen Erfolg. (Ja, klar. Ich bin ein Egomane auf zwei Beinen.)
Obschon ich die Bekannte so schnell nicht mehr wiedersehen werde, fand ich ihr Verhalten so unmöglich, dass ich beschloss ihr künftig weitestgehend aus dem Weg zu gehen. Mit Erfolg.
Bis mich kürzlich der Nächste ansprach: Du, ich habe da einen Nachbarn, der schreibt. Könntest du nicht mal …?
Auf der einen Seite schmeichelt es meinem Ego natürlich, dass diese Leute denken, ich hätte tatsächlich so viel Einfluss und Erfolg, wenngleich ich „nur“ Kleinstverlagsautorin bin. Auf der anderen Seite fühle ich mich belästigt. Ich habe mich doch auch selbst um alles gekümmert. Habe mir die Finger blutig geschrieben mit Bewerbungen an Agenturen und Verlage. Ich musste mir mit Schnaps und guten Zureden selbst begreiflich machen, dass ich keine J.K. Rowlings bin, sonst würden sich die Verlage ja um mich reißen und nicht umgekehrt. Doch das wollen diese wohlmeinenden Helfer anderer Autoren nicht hören.
Für sie bin ich eine Verräterin an der Sache. Ich müsse kooperieren, damit junge aufstrebende Autoren einen Weg nach ganz oben fänden. Ja, nun, da will ich ja selbst gerne hin.
Mal ehrlich:
Ich vermittele auch keine Freunde in meine Firma, weil ich dann an deren Leistung gemessen werde. Was gleichbedeutend damit ist, dass ich den Kopf hinhalte, baut derjenige Mist. Dazu sage ich: Nein, danke!
Vielen dieser aufstrebenden Autoren ist gar nicht klar, dass man nicht einfach ein Buch schreibt und es wird einem aus der Hand gerissen. Da steckt viel Arbeit dahinter. Und Eigenmarketing! Was, wenn ich eine Leseprobe erhalte, sie gut finde und eine Empfehlung an den Verlag abgebe und dann ist das Buch nicht fertig und wird es auch nie? Oder es floppt? In beiden Fällen wird es immer auf mich zurückfallen und soweit lehne ich mich nicht aus dem Fenster – ganz abgesehen davon, dass ich gar keinen solchen Einfluss auf die Verlage habe, bei denen ich schreibe.
Ich gebe gerne Tipps zu Bewerbungen, Exposés und Anschreiben. Ich sage auch, sofern ich das Genre des Manuskripts kenne, bei welchen Verlagen man es versuchen könnte oder wo es gar nicht passt. All das, solange sich diese Art der Beratung im Rahmen hält und ich keinen stundenlangen Unterricht dafür halten muss.
Aber ich gebe keine Empfehlung an einen Verlag weiter. Punkt. Aus. Ende.
Nicht einmal, wenn mich das Manuskript aus den Socken hauen würde. Ich bin keine Agentur und wäre ich es, tja, Leute, ich sag nur 20-25% Provision. 😛

Hinter den Kulissen: Abstand gewinnen

Dieses Jahr war anstrengend. Nicht, weil ich wie im vergangenen Jahr viel gereist bin, sondern weil mein Schreibpensum extrem hoch war: Fertigstellen eines Romans, Umbauarbeiten an einem anderen, Neuschreiben eines dritten. Dazwischen immer wieder neue Ideen, die gesammelt werden wollten, Kurzgeschichten und und und.
Schon im Juni merkte ich, dass der Akku langsamer lädt als zu Beginn des Jahres und nahm mir fest vor, im Urlaub nichts zu tun, was mit Schreiben zu tun hat. Nun ja, die Renovierungsarbeiten hielten mich tatsächlich ab, aber an zwei Tagen habe ich doch geschrieben und meinen Vorsatz in den Wind geschossen. Dieses „nur noch eine Seite“, „nur noch eine Szene“, „nur noch ein Kapitel“ wurde irgendwann fast zur fixen Idee. Wie eine Süchtige hechtete ich in jeder freien Minute an mein Dokument, um ja weiterzukommen. Zum Schluss ließ ich mir nicht einmal mehr Zeit für Zweifel. Hauptsache, der Roman wird beendet. Darüber habe ich Freundschaften vernachlässigt und den Haushalt schweifen lassen. Typisches Suchtverhalten also. Eindeutig. Gleichzeitig merkte ich aber, dass die Qualität dessen, was ich fabrizierte nicht mehr ganz mir entsprach.
Deshalb zog ich die Reißleine. Außer Bloggen, Lesen und Ideen sammeln ist mir nur Chatten mit weit weg sitzenden Freunden und Telefonieren mit denselben erlaubt.
Zwei Wochen lang.
Ich darf mit Plots jonglieren, sie aber nicht schreiben. Ein total Reset ist der Plan. Zum einen soll er dabei helfen, wieder mit vernünftigem Blick an die Schreibarbeit zu gehen, zum anderen soll es der Erholung dienen, denn meine Schulter hat arg unter dem selbsterzeugten Druck gelitten.
Die Auszeit läuft bereits und endet kommenden Montag. Ich gestehe, ich gehe auf dem Zahnfleisch. Meine Finger jucken, wollen die Ideen, die sich jetzt fast gegenseitig umrempeln, unbedingt aufschreiben. Ich beiße die Zähne zusammen und bleibe eisern. Nur bloggen, chatten und Ideen sammeln.
Das sollte doch zu schaffen sein.
Bloggen, chatten, Ideen sammeln.
Ich muss es mir nur lange genug selbst sagen, irgendwann werde ich schon ruhiger. Gleichzeitig bemerke ich aber auch die positiven Nebeneffekte. Ich bin ausgeglichener. Die Figuren, die mir durch den Kopf gehen, sind konturierter, nicht mehr verwaschen, der Humor, der zu meiner Schreibe gehört, kehrt langsam zurück.
Es ist schon seltsam, wie ein wenig Abstand das Gehirn anregt. Und auch wenn mir die Zeit des Abstands sehr lange geworden ist, Körper und Geist sagen danke.
Zwei Wochen sind nicht die Welt, aber meine haben sie zum Besseren verändert – und genau deshalb plane ich, solche restriktiv-freien Zeiten in Zukunft regelmäßig ein.

Interview: Charlotte Erpenbeck (Machandel Verlag)

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Als Autorin des Machandel Verlages möchte ich euch auch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen gewähren. Die Verlegerin Charlotte Erpenbeck war so nett, mir dabei zu helfen.

HBK: Hallo, Charlotte. Noch einmal herzlichen Dank, dass du dir Zeit genommen hast. Bitte stell dich doch kurz vor.
CE: Bücher verlege ich im Nebenberuf, wie vermutlich die meisten Inhaber von Kleinverlagen. Im Hauptberuf bin ich Apothekerin, in der sechsten Apotheker-Generation meiner Familie, und habe eine Tochter, die Pharmazie studiert, vermutlich als siebte Generation nach mir die Apotheke weiterführen wird und auf die ich fürchterlich stolz bin.

Ansonsten – ich bin bekennende Büchernärrin, Katzenfreundin und Giftpflanzensammlerin. Am lebenden Beispiel lassen sich diese gefährlichen Schönheiten nun mal am besten identifizieren, wenn Eltern mit unbekannten Blüten und Früchten zu mir in die Apotheke kommen und wissen wollen, ob ihre Kinder das gefahrlos verfrühstücken dürfen.

HBK: Eine Frage, die du sicher häufiger gestellt bekommst: Woher kommt der Name Machandel und wieso hast du dich ausgerechnet dafür entschieden?
CE: Ursprünglich sollte der Verlag Wacholder-Verlag heißen, nach dem großen Wacholderhain nahe meiner Heimatstadt Haselünne. Eine kurze Recherche im Internet ergab leider, dass es bereits einen Wacholder-Verlag gab. Da bin ich auf die plattdeutsche Variante ausgewichen, frei nach dem Märchen von dem Machandelboom der Brüder Grimm, das mich schon als Kind fasziniert hat. Es ist ein sehr grausames Märchen, überhaupt nichts für Kinder. Vermutlich aber fand ich es genau deswegen so faszinierend. Ich spreche übrigens kein Plattdeutsch, aber verstehen kann ich es ausreichend.

HBK: Machandel ist wie der Verlag Torsten Low ein Kleinverlag. Doch anders als bei Low hast du ein deutlich gemischteres Programm. Wie kam das zustande und wird das so weitergehen?

Teil III der Krimireihe von Rita Janaczek

Teil III der Krimireihe von Rita Janaczek

CE: Das Programm ist wirklich ein ziemlicher Gemischtwarenladen. Das hat seinen Grund im Ursprung des Verlages. Bevor es den Verlag gab, habe ich Bücher repariert und gebunden. Aus dieser Zeit stammt mein Faible für Künstlerbücher und Miniaturbücher. Dann habe ich anlässlich einer Ausstellung mit alten Fotos in meiner Heimatstadt mein erstes Buch verlegt,  „Haselünner Frauen“, und dazu zwecks sauberer Abgrenzung von der Apotheke den Verlag gegründet. Daraus wuchs die zweite Sparte, Lokalhistorie. Aus meiner Vereinsarbeit im örtlichen Mütterzentrum entstand danach das erste Kinderbuch. Und dort traf ich auch auf  Rita Janaczek, die ihren ersten Krimi von mir verlegen lassen wollte.

Die Fantasy kam anlässlich der Pleite des Intrag-Verlages dazu, wo ich eine Geschichte veröffentlichen wollte und plötzlich eine Autorin ohne Verlag war. Auf der Suche nach Leidensgenossen stieß ich auf den Tintenzirkel. Und bereits nach kurzer Zeit wurde mir klar, dass Fantasyromane meine Lieblings-Verlagsbücher werden würden. Kunststück, bei so vielen fähigen Autoren, auf die ich da gestoßen war!

In der Zukunft wird der Schwerpunkt des Verlages daher sehr viel eindeutiger bei der Fantasy liegen.

HBK: Wie andere Kleinverleger auch hast du einen Brotjob und Familie. Gleichzeitig weiß ich, dass du auch noch selbst schreibst und im Tintenzirkel aktiv bist. Wie schaffst du es, das alles unter einen Hut zu bringen? Denn soweit ich weiß, ist Machandel bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Korrektorat) ein Ein-Frau-Betrieb.
CE: Hm, ja, Multitasking? Sollen wir Frauen ja können. Ich vermute aber, es liegt eher daran, dass ich unheimlich schnell lesen kann, eine blühende Fantasie habe und abends sehr lange auf bin. Nachteule von Beruf, sozusagen. Zudem sind da noch die bei uns relativ ruhigen Nachtdienste, die sich ideal für Lektoratsarbeit eignen.

HBK: Du machst – vermutlich aus Kostengründen –  den Großteil der Cover selbst. Was sagst du zu den Kritiken, die hier und da hochkommen, dass diese hässlich wären bzw. unprofessionell?
CE: Was soll ich dazu sagen? Kostengründe stimmt natürlich – klar, ich bin keine Künstlerin im klassischen Sinn, es gibt sicher dutzende von Leuten, die das viel, viel besser können als ich. Nur dass ich sie als Kleinverlag einfach nicht bezahlen kann. Und diejenigen, die ich bezahlen kann, da möchte ich mal behaupten, dass ich in vielen Fällen genauso gut bin wie die. Immerhin verkaufe ich (meist unter anderem Namen) bei mehreren internationalen Stockphoto-Agenturen Fotos und Vektorgrafiken. Ganz so unprofessionell sind meine Bilder dann wahrscheinlich doch nicht.

Hässlich – nun ja, Geschmäcker sind verschieden. Ich kann mit den Bildern leben, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Abgesehen davon sieht ein Verlag nicht unbedingt primär auf Schönheit des Titelbildes, sondern darauf, dass es eine bestimmte Stimmung verkauft, relativ Genre-typisch ist und möglichst bei Amazon als Thumbnail noch etwas erkennen lässt.

Wenn die Leser das geändert haben möchten, gibt es eine ganz einfache Lösung: Kauft ganz viele Bücher aus meinem Verlag! Dann kann ich mir auch professionelle Künstler leisten!

HBK: Sehr gute Einstellung! 😉 Seit einigen Jahren erscheint einmal jährlich eine Märchen Anthologie bei dir. Wie bist du darauf gekommen? Und warum ausgerechnet Märchen? Wie lange soll die Reihe noch gehen? Grimm, Andersen und in diesem Jahr Möbius sind abgedeckt. Nächstes Jahr sollen russische Märchen erscheinen. Was kommt als nächstes?

Anthologie Andersens Märchen Update 1.1

Anthologie Andersens Märchen Update 1.1

CE: Die Märchen-Reihe wird mindestens ein Dutzend Bücher umfassen. Sie ist so konzipiert, dass immer abwechselnd eine deutsche bzw. eine Märchensammlung anderer Nationen als Vorlage dient. Aus dieser Vorlage werden dann von verschiedenen Autoren moderne Kurzgeschichten geschrieben. Märchen als Krimis, Märchen als Fantasy, Märchen als reale Lebensgeschichten, Fortsetzungen bekannter Märchen, Märchen mit alternativen Enden usw. Bislang haben wir Grimm – deutsch, Andersen – dänisch, Musäus – deutsch, in Arbeit sind russische Volksmärchen, danach kommt wieder eine deutsche Märchensammlung, außerdem liebäugele ich noch mit lateinamerikanischen Märchen, japanischen Märchen, irischen Märchen … Ich hoffe auf eine bunte, interessante Märchenreihe.

HBK: Du bekommst sicher sehr viele Manuskripte unaufgefordert eingereicht; und ich weiß, dass du (abgesehen von Bestandsautoren) derzeit einen Annahmestopp hast. Aber womit könnte dich dennoch ein Autor überzeugen, dass du eine Ausnahme machst?
CE: Ein bisschen Magie reicht schon. :-)

Um genau zu sein, besagter Autor sollte Fantasy oder Krimis schreiben, die gut genug sind, um mich auf Anhieb zu fesseln. Wenn ich ein Manuskript in zwei oder drei Abenden durchlese (manchmal auch an einem Abend), weil ich einfach wissen will, wie es weitergeht, dann hat der Autor mich geködert, dann möchte ich es unbedingt verlegen. Es ist also ein rein persönliches Kriterium. Die Geschichte muss mir nur wirklich gut gefallen.

HBK: Verrate mir doch mal, ohne Namen zu nennen, wie die schlimmste Bewerbung aussah. Du hast da sicher schon so einiges erlebt, oder?
CE: Allerdings. Die schlimmste Bewerbung war ein heftig erotischer Text in beinahe Gossenniveau auf einem Papier, dass so intensiv nach Qualm roch, dass ich das Gefühl hatte, in einer verräucherten Kneipe zu sitzen.

HBK: Urgs, wirklich eine unappetitliche Vorstellung. :S Wenn du könntest, welchen Autor würdest du gerne unter Vertrag nehmen und warum?
CE: Kim Harrison. Ihre „The Hollows“-Serie (Urban Fantasy) mit Hexen, Vampiren, Werwölfen, Dämonen und bösartigen Elfen finde ich überaus reizvoll und sehr gut im Weltenbau. Zudem ist sie spannend und hat ständig neue Entwicklungen zu bieten, also genau das, was ich mag.

HBK: Der Machandel Verlag feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Jubiläum. Teil doch deine schönsten und deine schlimmsten Momente in ein paar Sätzen mit uns.
CE: Schlimmste Momente gibt es viele. Und zwar meist, wenn ich merke, dass ich aus irgendwelchen Gründen meinen Zeitplan nicht schaffe. Ich habe dann immer das Gefühl, meine Autoren schwer zu enttäuschen.

Meine schönsten Momente: Das sind klar die zwei Male, die ich bereits einen Verlagsstand auf der Leipziger Messe hatte – Buchmessen sind zwar ordentlich Arbeit, machen aber total Spaß –, und natürlich jener erste Monat mit „Höllenjob für einen Dämon“, als das Buch sich verkaufte und verkaufte und verkaufte und ich genauso fassungslos wie du, Helen, auf die Verkaufszahlen starrte. [Anm. der Redaktion: Ich habe Charlotte nicht für diese Aussage bezahlt. Ehrlich nicht! :) ]

HBK: Und weil ich ganz schrecklich neugierig bin: Welches Buch kommt als nächstes bei Machandel heraus?
CE: Welche Sparte? :-)

In der Abteilung Geschichte beispielsweise wartet ein Tagebuch aus dem ersten Weltkrieg auf sein Erscheinen, und auch ein Krimi und ein Sachbuch sind kurz vor der Fertigstellung.

Aber deine Leser interessieren sich sicher mehr dafür, welches Fantasy-Buch als nächstes herauskommt. Der Silberwolf, ein Jugend-Fantasybuch oder All-Ager, ist mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit das nächste Buch.

HBK: Liebe Charlotte, auch für mich waren da ein paar neue Erkenntnisse unter deinen Antworten und es hat mich außerordentlich gefreut, dich mit Fragen löchern zu dürfen. Jetzt darfst du gerne noch ein paar Worte direkt an meine Leser richten oder auch ganz schamlos Werbung machen.
CE: Dann möchte ich allen deinen Lesern sagen, dass sie spätestens im Oktober unbedingt auf unsere Webseite kommen sollen. Bis dahin werden nicht nur unsere Neuerscheinungen für dieses Jahr fast alle erschienen sein (mit Ausnahme der Märchen-Anthologie, die Anfang Dezember erscheinen soll), sondern es werden voraussichtlich auch alle unsere Fantasy-Titel komplett als Ebooks online sein, sowohl bei Amazon als auch im iBookstore, bei Thalia, Weltbild, txtr usw., also in allen wichtigen Ebook-Formaten und Shops. Die ersten Titel bieten wir jetzt schon in mehreren Shops an, alle sauber von der Verlagswebseite aus verlinkt.

Von links nach rechts: Tina Alba: Nachtjägerherz Horst Berger: Bennis Schwur D. Fries: Chroniken des LIchts 2 Angelika Diehm: Das grüne Tuch

Von links nach rechts:
Tina Alba: Nachtjägerherz
Horst Berger: Bennis Schwur
D. Fries: Chroniken des Lichts 2: Und der Spaß geht in Venedig weiter
Angelika Diehm: Vollstrecker der Königin – Das grüne Tuch

Ich wünsche allen unseren Lesern, dass sie an den Büchern, egal ob gedruckt oder elektronisch, genauso viel Spaß haben werden wie ich!

P.S.: Ebooks eignen sich perfekt für die Urlaubslektüre – und gedruckte Bücher sind nicht nur schön für das eigene Regal, sondern auch gute Geschenke!