Schlagwort-Archive: Steampunk

Veröffentlichung: Anthologie „Tierische Teufel – teuflische Tiere“

Einmal die andere Seite sehen, das Gefühl erleben, Herausgeber zu sein … Das war es, was Sarah König und mich dazu brachte, auf die Verlegerin Charlotte Erpenbeck zuzugehen und ihr unseren Vorschlag für eine Anthologie zu unterbreiten.

Es dauerte seine Zeit, bis das Projekt anlief und wir alle Hürden genommen hatten. Wir erhielten zahlreiche Geschichten, mal gute, mal weniger gute. Eine verfehlte das Thema komplett, eine andere wird wohl einen Platz in einer anderen Anthologie bekommen, weil sie zu gut war, um sie nicht zu nehmen, aber nicht ins Konzept unseres Buches passte. Wir haben sehr viele Katzen getroffen, nicht ganz so viele, aber doch reichlich Hunde und vieles andere Getier. Meckernde Ziegen, zeternde Enten und technisch versierte Bandwürmer. Wir haben gelacht, wir haben geseufzt, wir haben uns die Hand vor den Mund geschlagen, weil uns übel wurde und wir haben auch ein oder zwei Tränchen verdrückt (nicht vor Verzweiflung, keine Angst).

Herausgekommen ist diese wunderbare Anthologie, die am 16. Oktober 2015 offiziell auf dem Buchmesse Convent in Dreieich vorgestellt wird. Bis zum 15. Oktober 2015 kann sie zum Subskriptionspreis von EUR 8,90 beim Verlag oder bei Sarah oder mir bestellt werden, sonst kostet sie regulär EUR 10,90 in Deutschland.

Und sagt doch mal selbst, ist das Cover nicht genial?

Tierteufel-komplettcover

 

Veröffentlichung: “Victorian Secrets 2: Verbotene Träume” bei Romance Edition

Für alle, die – wie ich – bereits sehnsüchtig darauf gewartet haben, diese Woche ist Teil 2 der Victorian Secrets-Reihe „Verbotene Träume“ erschienen.

Coverdesign @JDesign

Coverdesign @JDesign

Klappentext:
Doch neun Jahre später sucht die junge Diebin Royalyn Summer noch immer nach ihrer großen Liebe Tom, der sie vom einen auf den anderen Tag verließ. Als Royalyn einem Mordkomplott auf die Spur kommt, treffen sie einander wieder und die alten Gefühle lodern erneut auf. Heute stehen sie jedoch auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes. Wird ihre Liebe ausreichen, diese Distanz zu überwinden?

Zur Leseprobe geht es hier entlang -> KLICK!

Außerdem gibt es auf Lovelybooks eine Leserunde, bei der 10 Rezensionsexemplare gewonnen werden können.
Macht mit!

Für alle, die Teil 1 noch gar nicht kennen, gibt es ein befristetes 0,99€ Angebot in allen Ebook-Shops.

Ich bin schon ganz gespannt auf Eure Meinungen.

So war das auf der LoveLetter Convention

Banner_1180x380_deHoppla, da habe ich euch erzählt, dass ich zur LoveLetter Convention fahre und noch gar keinen Bericht darüber verfasst. Das will dringend nachgeholt werden.

Ich fürchte allerdings, es wird kein kurzer Beitrag, aber hey, ihr seid hier bei mir gelandet und dürftet inzwischen wissen, dass kurz fassen nicht meine Stärke ist.
Ich könnte es versuchen, aber „Es war toll!“ ist irgendwie etwas unbefriedigend, daher gibt es eine grobe Zusammenfassung und anschließend gehe ich dann ins Detail.

DSC_0175Die LoveLetter Convention richtet sich vornehmlich an jene Menschen, die Bücher lieben, über Liebe schreiben oder irgendwie etwas mit dem Thema romantisches Schreiben zu tun haben. Das merkt man sofort, wenn man das Gelände der Veranstaltung betritt. Ein Summen liegt in der Luft und – man mag es kaum glauben – irgendwie fühlt man sich sofort wohl. Autoren, Leser und Verlagsleute gleichermaßen sind nett und aufgeschlossen, die Atmosphäre gleicht einem großen Familientreffen.

Sämtliche Veranstaltungen sind gut bis sehr gut besucht und selbst ein Neuling wie ich fand schnell Anschluss.

Da ich sehr viele Termine hatte, konnte ich nur begrenzt an den einzelnen Programmpunkten als Zuhörer teilnehmen, aber die, die ich mitbekam waren super.

DSC_0172Zu meiner großen Freude habe ich eine meiner Lieblingsautorinnen, Thea Harrison, getroffen und nicht schlecht gestaunt, wie nett und süß sie in Natura ist. Ich bekam sogar ein Foto mit ihr, das ich wie meinen Schatz hüten werde. *golum, golum*
Mein Workshop zum Thema Steampunk war sehr gut besucht, wobei ich befürchte, die Teilnehmer hatten sich ein bisschen mehr erwartet, als ich liefern konnte. Allerdings hatte man mir im Vorfeld gesagt, ich solle den Beitrag auf Leser und nicht auf Autoren (oder Fachkundige *hust*) ausrichten, egal, dank einer lieben Teilnehmerin und meiner Verlagskollegin Rebecca Wild habe ich mich da durch laviert. Workshoü

Das Q&A mit meiner Verlagskollegin Bianca Iosivoni war der Hit. Anfangs waren wir etwas unsicher, aber die Teilnehmer stellten so viele Fragen, dass die Zeit wie im Flug verging.

Danach hatte ich Gelegenheit meiner Freundin Nina Bellem zuzuhören, wie sie aus ihrer Gay Romance Novelle vorlas. Die Story war toll, aber noch besser hat mir das Geplänkel zwischen Nina und ihren Lesern gefallen.

Gleich danach durfte ich dann selbst vorlesen, was sich im Steampunk-Korsett alles andere als einfach gestaltete. Trotzdem schienen mir die Leser begeistert – und ich hatte das erste Mal vor einer Lesung kein Lampenfieber, weil die Leute dort so nett waren.

Beim Meet & Greet traf ich drei wirklich süße Leserinnen, die gar nicht genug von mir bekamen und nach der gemeinsam verbrachten Stunde, mit mir an einen anderen Tisch wechselten, um das Gespräch weiterzuführen.
Den Abschluss bildete die Signierstunde.DSC_0178 Ich saß zwischen Jeanine Krock und J. Kenner, die deutlich mehr Massen anlockten. Alles in allem habe ich dennoch 150 Exemplare von Victorian Secrets signiert. Glücklicherweise verhinderte der unerwartete Sonnenbrand auf den Handgelenken, dass ich den Schmerz der Überanstrengung überhaupt wahrnahm.

Mein Fazit:
Die Veranstaltung war wunderbar, wenn ich es einrichten kann, bin ich das nächste Mal wieder dabei, auch wenn es zeitlich in 2016 für mich denkbar ungünstig liegt.

Hat euch das noch nicht gereicht? Dann lest hier weiter:

Weiterlesen

Neuer Roman: “Victorian Secrets 2: Verbotene Träume”

Während „Victorian Secrets 1: Verbotene Sünden“ bereits die Herzen vieler Leser im Sturm erobert, bekomme ich ständig die Frage gestellt, ob es eine Fortsetzung geben wird. Tatsächlich wird es diese geben.

Im Juni 2015 erscheint „Victorian Secrets 2: Verbotene Träume„.

Coverdesign @JDesign

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Und darum geht es:

Die Vergangenheit sollte man ruhen lassen Doch neun Jahre später sucht die junge Diebin Royalyn Summer noch immer nach ihrer großen Liebe Tom, der sie vom einen auf den anderen Tag verließ. Als Royalyn einem Mordkomplott auf die Spur kommt, treffen sie einander wieder und die alten Gefühle lodern erneut auf. Heute stehen sie jedoch auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes. Wird ihre Liebe ausreichen, diese Distanz zu überwinden?

Wiederum hat Jacky von Jdesign Cover Art das Cover erstellt, und ich kann es kaum erwarten, das Printexemplar auch in mein Bücherregal stellen zu dürfen.

Veröffentlichung: „Victorian Secrets: Verbotene Sünden“ bei Romance Edition

Der Roman „Victorian Secrets: Verbotene Sünden“ hat endlich das Licht der Welt erblickt!

Coverdesign @JDesign

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Klappentext:
Träume lügen nicht

Niemand weiß das besser, als die Traumgängerin und Scotland Visional Yard Agentin Emma St.Claire. Während einer Mordserie in London wird sie auf Sir Ian Connery angesetzt, der in den Fokus der Ermittlungen gerückt ist. Um dessen Schuld zu beweisen, muss sie seine Träume analysieren, und schon bald wird klar, dass der Lord etwas zu verbergen hat. Etwas, das schwerer wiegt, als die Gefühle, die seine Berührungen in ihr wachrufen. Kann Liebe über Vernunft siegen?

Zur Leseprobe geht es hier entlang -> KLICK!

Außerdem gibt es auf Lovelybooks eine Leserunde, bei der noch 7 Tage lang 5 Rezensionsexemplare gewonnen werden können.
Macht mit!

Wem Klappentext und Leseprobe Lust auf mehr gemacht haben, kann das E-Book für kurze Zeit zum Sonderpreis von € 3,99 erwerben oder das Taschenbuch über Amazon vorbestellen.

Ich bin schon ganz gespannt auf Eure Meinungen.

 

 

 

 

 

Steampunk liest doch keiner!

Solche und ähnliche Aussagen durfte ich mir in den vergangenen Jahren sehr oft anhören. Verstanden habe ich es nie. Gerade im Phantastik-Bereich bietet Steampunk ungeahnte Möglichkeiten. Zu sagen, niemand liest das, ist schlichtweg falsch.
Ich kenne mehr als zehn Personen in meinem persönlichen Umfeld, die gerne alle Arten von Punk lesen, egal ob Steam-, Tesla- oder sonstigem –punk.
Und gerade erst kürzlich las ich mehrere als Highfantasy deklarierte Romane, nur um dann festzustellen, dass auch diese Punkelemente enthielten.
Warum stand dazu nichts auf dem Cover oder im Klappentext? Bei dem einen Roman konnte ich das noch nachvollziehen, da Aha-Effekt, wenn man an eine bestimmte Stelle kam, wäre weggewesen. Aber bei dem anderen Projekt, startete man direkt mit technischen Elementen in einem historischen Setting. Doch kein Wort davon auf der Buchrückseite. -.-
Ich finde das schade, gerade weil oft genug nur aufgewärmter Brei auf dem Buchmarkt landet. Klar, die Sachen sind bekannt dafür, dass sie sich verkaufen. Aber will ich wirklich zum einhundertsten Mal die tausendste Variante eines altbekannten Themas lesen?
Frischer Wind tut gut. Oder täte gut, wenn er denn aufkäme.
Bislang sehe ich davon nichts bis wenig. Lediglich die kleinen Verlage trauen sich. Sie lecken sich förmlich alle zehn Finger danach, Anthologien sprießen aus dem Boden wie Schimmelpilze in einer schlechtgelüfteten Wohnung.
Da fragt man sich als Autorin und natürlich auch als Leserin: Verpennen die großen Verlage diesen Trend einfach?
Ich bin ratlos.
Und ihr? Mögt Ihr Steampunk oder nicht?

Neuer Roman: „Victorian Secrets 1: Verbotene Sünden“

Seit Wochen hibbele ich diesem Tag entgegen: Die offizielle Ankündigung meines romantischen Steampunk-Romans bei Romance Edition und jetzt ist es endlich soweit.

Am 25. Dezember 2014 erscheint Victorian Secrets 1: Verbotene Sünden.

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Und darum geht es:

Träume lügen nicht
Niemand weiß das besser, als die Traumgängerin und Scotland Visional Yard-Agentin Emma St.Claire. Während einer Mordserie in London wird sie auf Sir Ian Connery angesetzt, der in den Fokus der Ermittlungen gerückt ist. Um dessen Schuld zu beweisen, muss sie seine Träume analysieren, und schon bald wird klar, dass der Lord etwas zu verbergen hat. Etwas, das schwerer wiegt, als die Gefühle, die seine Berührungen in Emma wachrufen. Kann Liebe über Vernunft siegen?

Ganz besonders freue ich mich darüber, dass Jacky von Jdesign Cover Art das Cover erstellt hat. Ich finde, es ist ein echter Hingucker geworden.

 

Hinter den Kulissen: Transformation

Wir alle kennen das Märchen vom hässlichen Entlein, dass sich schlussendlich in einen wunderschönen Schwan verwandelt, und sicher wissen die meisten von uns, dass dies auch eine aufs Leben übertragbare Metapher ist, die inzwischen zwar sehr klischeehaft klingt, aber immer noch etwas Wahres in sich birgt.
Ich habe diese Erfahrung am eigenen Leib erlebt. Nein, nicht wirklich, aber mein Projekt. Begonnen hat alles als Thriller. Ein bösartiger Mörder, der sein Unwesen treibt. Ein Held, mit heldenhaften Kräften, der unter Verdacht gerät. Eine Frau, die zeigt, dass Haare auf den Zähnen besser sind als Haare auf den Beinen. Alles zusammen in einen Topf geworfen mit fantastischen Elementen schien es mir das perfekte Zusammenspiel. Nur leider sahen es andere anders. Wie saures Bier bot ich das Manuskript an. Entweder war es „gerade nicht am Zahn der Zeit“, zu „fantasylastig“ oder „mein Gott, Steampunk will heutzutage ja nun wirklich niemand lesen“. Kurzum, ich war gefrustet. Mein Herz hing an diesem Projekt und so stand ich vor der Wahl: einmotten oder selbst veröffentlichen. Für letzteres, das stand relativ schnell fest, habe ich weder die Zeit noch die Mittel und für ersteres tat es mir besonders weh. Aber gut, dachte ich mir, in einer warmen Schublade kann dem Manuskript nichts passieren und irgendwann kommt der Tag, an dem es ein Zuhause findet.
Über eine Freundin bekam ich die Empfehlung zu einem Verlag, der sich auf Romantik spezialisiert hatte. Ich besah mir die Seite, fand, dass der Verlag sich sehr viel Mühe gegeben hat mit Gestaltung und Auswahl des Programms, zudem war ich von den Covern mehr als begeistert. Nach einem kurzen Disput mit einer befreundeten Autorin darüber, ob ich mich bewerben soll oder nicht, tat ich es kurzerhand mit eben jenem Projekt, das mehr Thrill als Love war.
Glaubt mir, das Herz sackte mir in die Hose und tiefer, als schon am nächsten Tag die Bitte kam, doch das Gesamtmanuskript einzureichen. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Die Verlegerin entpuppte sich als liebenswerte Persönlichkeit, die sich auch darauf verstand ein missverstandenes Ego wie das meine zu streicheln und wir versuchten es miteinander.
Zugegeben, einen Thriller in einen Liebesroman zu verwandeln, ist in etwa so einfach wie Atome mit der bloßen Hand zu spalten (he, ich bin nicht Chuck Norris!), aber wir gingen es an. Erst die Lektorin, die mir alles, was nicht in einen Liebesroman gehört, rigoros gestrichen hat, dann ich, die all diese Kommentare, Änderungen und Streichungen erst einmal verdauen musste.
Da waren sie, meine schlimmsten Befürchtungen. Mein geliebtes Manuskript, zerschnippelt, geschunden und am Boden. (Okay, ich bin melodramatisch, aber so hat es sich angefühlt. Isch schwör, ey!) Doch es half ja nichts. Vertrag ist Vertrag, und Helen musste ran.
Ich merkte schnell, dass es nicht ging, erst einmal die „leichten“ Änderungen herauszupicken. Zu viel baute aufeinander auf und bei einigen Dingen hatte ich echt Bauchschmerzen. Trotzdem biss ich mich durch. Meine Freunde und die Betas, die das Urprojekt kannten, mussten sich mein Gejammer anhören, mein Mann durfte die eine oder andere Tränen trocknen. Gut, es kamen noch berufliche Stolpersteine und andere Buchquerelen dazwischen, die mich weiter runterzogen. Aber ich wollte – auch mir selbst – beweisen, dass ich professionell sein kann.
Mit Geduld, sehr viel Geduld, Überzeugungskraft – und noch mehr Geduld schubste mich die Lektorin, wann immer ich mich wie ein bockiges Kleinkind verhielt. Mit Erfolg. Ich kam voran. Schritt für Schritt und meinem Ziel immer näher.
Nach dieser Etappe dann kam der Moment zu prüfen, was ich da jetzt aus den Anmerkungen gemacht hatte. Bereinigt und auf den Ebookreader geschoben, fing ich an zu lesen und … wurde überrascht.
Mein hässliches Entlein war zu einem wunderschönen Schwan geworden. Nicht mehr ganz das, was ich ursprünglich für ihn geplant hatte, aber immer noch ein sehr guter Roman.
Allein dafür muss ich schon der Lektorin dankbar sein, wenn ich es für die Chance nicht ohnehin schon wäre.
Es folgt jetzt noch ein kurzer Beta-Durchgang und ein weiteres Lektorat, das hoffentlich nicht mehr ganz so umfangreich sein wird und der Rest ist danach Lesersache.
Bis Dezember ist es noch eine Weile hin, aber ich hoffe, das Buch kommt an – als so schwere Geburt hat es das auf jeden Fall verdient.