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Veröffentlichung: Anthologie – Missverstandene Monster

Monster sind einfach nur Monster, oder nicht? Vielleicht aber hängt der mächtige Tentakulus Johnson tagsüber in einem stinknormalen Schreibtischjob fest. Oder Grausolina Saugnapf versucht ihre Lebenskrise in Softeis zu ertränken, während sie Splatterfilme im Fernsehen schaut?

Das Cover wurde freundlicherweise vom Verlag ohneohren zur Verfügung gestellt; Coverillustration: Oskar Pointecker

Das Cover wurde freundlicherweise vom Verlag ohneohren zur Verfügung gestellt; Coverillustration: Oskar Pointecker

Am 1. September ist es so weit. Die Anthologie Missverstandene Monster erscheint mit zwanzig Geschichten als Ebook beim ohnehohren Verlag und wird für € 4,99 erhältlich sein.

Neben einer Wenigkeit sind unter anderem auch Nina C. Egli, Tina Alba und Tanja Rast vertreten.
Über Letzteres freue ich mich ganz besonders, weil ich schon lange darauf hinfiebere, es endlich einmal gemeinsam mit Tanja in eine Anthologie geschafft zu haben. Wir haben es weiß Gott, oft genug versucht.
Ich bin schon ganz gespannt auf die Geschichten. Ihr auch? Für die Neugierigen unter euch: Schaut hin und wieder auf der Facebook-Seite von ohneohren nach, da werden Zitate aus den Geschichten veröffentlicht.

Onlineromane – was haltet ihr davon?

Derzeit schießen Online-Romane aus dem Boden wie Pilze. Nicht, dass ich das schlecht finde – im Gegenteil. Sind es doch Lieblingsprojekte von Autoren, die anderswo kein Zuhause finden und so doch noch ihrem eigentlichen Zweck, Leser zu unterhalten, zukommen.
Meine Freundin Tanja Rast hat beispielsweise ihrer Stadt im Schnee so eine wunderbare Plattform geboten oder Tina Alba mit ihrem Fortsetzungsroman Erwählte des Zwielichts. In beiden lese ich gerne. Ich bekomme die Szenen in appetitgerechten Happen verpackt und kann jederzeit die letzte Stelle nachlesen, wenn ich möchte, ohne gleich ein ganzes Buch kaufen zu müssen.
Zudem kann ein Autor testen, wie seine Sprache bei den Lesern ankommt. Im Fall von Tina Alba kein zu unterschätzender Punkt, ist doch geplant, ihren Figuren im nächsten Jahr bei einem Verlag ein Zuhause zu bieten.

Doch was haltet ihr Leser eigentlich davon? Was ist der Grund für euch, einen Onlineroman zu lesen?  Welche grundlegenden Elemente sind euch in Onlineromanen wichtig? Wieso bleibt ihr am Ball, während das Internet eigentlich so schnellebig ist, das viele Dinge gleich wieder in Vergessenheit geraten?

Ich frage nicht von ungefähr. Schon als Tanja Rast mit ihrem Projekt begann, oder nein, viel früher, als Alana Falk die Onlineüberarbeitung ihres Prinz Hakennase startete, reifte in mir eine vage Idee auch einmal so etwas zu probieren. Denn in meiner Schreibtischschublade liegt ein Projekt, das eigentlich grundlegend überarbeitet werden müsste, für das ich aber keine Zeit finde. Dieses Projekt war mit der Grund, meinen aktuellen Schreibstil zu entwickeln. Ich mag die Figuren immer noch und ich mag die Idee, die dahinter steht. Gleichzeitig denke und fürchte ich allerdings, dass die Zeit der Drachengestaltwandler längst vorbei ist, von daher wäre die Entscheidung, einen Onlineroman daraus zu stricken und das Projekt keinem Verlag anzubieten, durchaus eine Überlegung wert. Denn einen großen Vorteil sehe ich darin, dass ich zeitlich nicht zu stark eingebunden wäre, um den Roman nicht neben der eigentlichen Schreiberei hier einzustellen.

Also liebe Freunde des geschriebenen Wortes, lasst mich eure Meinung hierzu wissen. Ich bin schon ganz gespannt!