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Interview: Cairiel Ari

Ich kenne ihn, seit er das erste Mal den Tintenzirkel als Mitglied betreten durfte: Cairiel Ari, umso mehr freue ich mich, dass er bei der Interviewreihe mitmachen möchte.

HBK: Hallo, Cairiel, vielen Dank, dass du dir Zeit für mich und die Interviewreihe nimmst. Magst du dich vielleicht kurz vorstellen?
CA: Ich freue mich, es mir virtuell bei dir bequem machen zu dürfen. Um ehrlich zu sein, rede ich lieber über meine Bücher als über mich selbst, die sind auch weit interessanter, denke ich. Hinter meinem Pseudonym steckt ein junger Mann, der leidenschaftlich gerne schreibt, in der Weltgeschichte herumreist und sportlich tätig ist. Ich lebe mit meinem Hund in einer Stadt in Bayern und studiere eigentlich hauptsächlich, auch wenn sich das Schreiben gerne mal nach vorne drängt.

HBK: Wir haben uns ja über den Tintenzirkel kennen und mögen gelernt. Dort wurde ich auch auf deinen Erstling „Die Winterchroniken von Heratia 1: Der Verfluchte“ aufmerksam, den ich auch gelesen und rezensiert habe. Kürzlich kam jetzt „Der Herr der Schwarzen Schatten“ beim Verlag ohneohren heraus. Der Klappentext klingt spannend. Magst du ein bisschen über das Buch erzählen?
SchattenherrCA: Wo soll ich anfangen? Über dieses Buch allein könnte ich einen ganzen Roman füllen, da ich viel „mit ihm“ erlebt habe. Aber beschränken wir uns mal auf das Wesentliche: Es spielt in meiner Fantasywelt Heratia. Statt für jedes meiner Bücher eine neue Welt zu erschaffen, bleibe ich hauptsächlich bei dieser einen, weil in ihr genug Geschichten für mein restliches Leben stecken. „Der Herr der Schwarzen Schatten“ kann man zwar wie alle meine Werke völlig eigenständig lesen, aber meine Bücher sind alle subtil miteinander verknüpft, sodass es zu ein paar Bonus-“Aha“-Effekten kommt, wenn man mehrere von ihnen liest. Der Schattenherr spielt in meinem Lieblingsreich Chaylia und erzählt die Geschichte eines jungen Marionettenkaisers, der sich gegen seine Handlungsunfähigkeit wehrt. Dabei muss er jedoch feststellen, dass der Schritt vom verwöhnten Prinzen zum Helden schwieriger ist, als er es sich vorgestellt hat …

HBK: Die „Winterchroniken“ und „„Vampires Dawn – Reign of Blood“, sind bei der Weltenschmiede erschienen, der „Herr der Schwarzen Schatten“ bei ohneohren. Warum unterschiedliche Verlage?
CA: Das hat keinen besonderen Grund, ich arbeite auch weiterhin mit der Weltenschmiede zusammen. Ich wollte ausprobieren, meinen Horizont erweitern und herausfinden, ob ich auch einen anderen Verlag von meinen Werken überzeugen kann.

HBK: Gibt es einen Traumverlag für dich? Oder bist du zufrieden, bei Kleinverlagen zu veröffentlichen?
CA: Tatsächlich ist mein Traumverlag ein Kleinverlag. Auch wenn ich nichts dagegen hätte, bei einem größeren Verlag zu veröffentlichen, bin ich momentan rundum glücklich mit meiner Situation.

HBK: Über welches „große“ Thema würdest du gerne einmal schreiben – und warum?
CA: Direkt Themen gibt es nicht, aber ich würde zu gerne einmal Fantasie und Wirklichkeit miteinander verbinden, in einer Art wie es z. B. Joanne K. Rowling in Harry Potter getan hat. Leider ist es gar nicht mal so leicht, auf dem Gebiet noch eine halbwegs unverbrauchte Idee zu finden, weshalb ich dieses Vorhaben bislang noch nicht in die Tat umgesetzt habe.

HBK: Ergänze folgenden Satz: „Mein perfekter Schreibtag bedeutet …“
CA: … frühmorgens aufstehen, mit meinem Lieblingstee an den Schreibtisch setzen und den ganzen Tag lang durchschreiben.

HBK: Woran sitzt du denn derzeit? Gibt es ein weiteres Projekt, auf das wir uns alsbald freuen dürfen?
CA: Demnächst erscheint der zweite Teil der Winterchroniken von Heratia, in dem es Serrashil in die weite Welt Heratias verschlagen wird. Außerdem arbeite ich derzeit an Vampires Dawn 2, das wie sein Vorgänger pünktlich an Halloween veröffentlicht werden soll. Darin wird es wie gewohnt ein bisschen blutiger zugehen.

HBK: Hui, das sind tolle Neuigkeiten! Gibt es denn noch ein anderes Hobby, dass du außer Schreiben verfolgst?
CA: Ja, ich betreibe leidenschaftlich gerne Kampfsport und reite.

HBK: Mal etwas anderes. Ich habe vor einiger Zeit gelesen, erfolgreiche Autoren benötigen eine Katze. Oder, wenn es gar nicht anders geht, einen Hund. Hauptsache ein Haustier. Wie siehst du das?
CA: Auf jeden Fall! Ohne meinen Hund wäre ich aufgeschmissen. Beim Spazierengehen mit ihm arbeite ich im Kopf meine Ideen aus, ich kann mir keine schönere Tätigkeit vorstellen, um das zu tun. Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass eine schnurrende Katze auf dem Schoß ebenfalls schreibfördernd ist.

HBK: Lieber Cairiel, vielen Dank, dass du mir diesen Einblick gewährt hast. Zum Abschluss darfst du noch ein paar Worte an die Leser richten.
CA: Das Wissen, dass jemand meine Bücher liest, ist ein unglaubliches Gefühl, für das ich jedem Einzelnen meiner Leser danken möchte. Ihr seid die besten!